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Seelenfrieden24 Hilfe bei Störungen, Ängsten, Panikattacken und Zwängen

Ist ein Arzt an Bord?

27. Feb 2020 | Angst & Panik, Über mich

Katastrophengedanken – Angst vor der Angst – Vermeidungsverhalten: Drei Worte, die das Leben mit Angst und Panik gut beschreiben. Wie ihr auf meiner Webseite, vor allen Dingen aber auch täglich via Instagram erfahrt, war ich lange selbst Betroffene dieser psychischen Erkrankung. Genannte Denkprozesse und Verhaltensweisen stellen den Körper unter Stress, was ihn dann befähigt, die beängstigenden Symptome und Beschwerden auszulösen. Konnte ich mich damals auch von dem Teufelskreis der Angst befreien, so bleibt es ein ewiges Training, Sicherheiten und Vertrauen in sich, seinem Körper und in der Umwelt zu finden. Da ich dieses kontinuierliche Training gegen Erwartungsangst, Katastrophengedanken und Vermeidungsverhalten und somit für Sicherheiten und Vertrauen sehr ernst nehme, entschied ich, am 23. Februar um 06:00 Uhr nach Mallorca zu fliegen, einen schönen Tag zu verbringen und dann um 20:15 Uhr wieder zurück zu fliegen.

12 Stunden Mallorca und die Idee dahinter

Gerne begebe ich mich in Situationen, die früher für mich unmöglich waren. Denn nur, wenn man seine Komfortzone verlässt und sein Vorhaben mit einem guten Ergebnis abschließt, kann man sich sein unbeschwertes Leben bewahren. War es früher auch mein Ziel, wenigstens in meinem Alltag wieder beschwerdefrei leben zu können, etwa einkaufen gehen zu können, so ist mir das heute zu wenig. Ich möchte meine Sicherheiten und mein Vertrauen trainieren, egal, wo ich bin. Ich möchte weiter mit psychischer Stabilität und mit Lebensfreude durchs Leben gehen und das erfordert mein Zutun. Mein Training. Ich weiß, dass Gefühle von Freiheit und Glück nicht von alleine zu mir kommen. In diesem Mallorca-Beispiel war meine Idee, in Denkprozesse wie „was ist, wenn im Ausland etwas passiert bzgl. Krankenversicherung“ oder „was ist, wenn ich im Flugzeug Probleme mit dem geschlossenen Raum bekomme?“ einzugreifen. Denn ich bin überall sicher, ich bin gesund und ich kann mir, meinem Körper und der Umwelt vertrauen.

Seit langer Zeit hatte ich eine echte Challenge

Im Nachhinein überlege ich, ob es besser gewesen wäre, hätte ich diese Aktion sein gelassen. Ob sie keine gute Idee war? Schließlich war der Ausflug völlig unnötig. NEIN! Ich bin froh, dass ich diese Erfahrung gemacht habe, dass ich diese Challenge, die mir warum auch immer auferlegt wurde, bestanden habe. Ich hatte so viele Jahre keine Unruhe und Nervosität, keinen Schwindel und kein Pulsrasen mehr, weil ich mich mit meinem Konzept davon befreien konnte. Nun weiß ich wenigstens, dass ich noch eingreifen kann, sollte es einmal wieder so weit kommen. Denn das war am 23. Februar 2020 nach Jahren der Fall. Seit langer Zeit hatte ich eine Challenge.

Was einmal unmöglich war ist heute ein großer Spaß

Am Flughafen angekommen hakte ich die erste Prüfung, mit dem Auto nachts 120 km zum Flughafen gefahren zu sein, freudig ab, – nichtsahnend, was in circa drei Stunden auf mich zukommen sollte. Am Flughafen selbst stand ich zwischen 03:45 Uhr und 04:45 Uhr inmitten von Menschen fest. Es ging nichts vor und nichts zurück. Weil die Öffnung des Sicherheits-Check-Ins auf sich warten lies. Kurz bevor man seine Sachen in diese Wannen legt, seinen Gürtel und seine Uhr abmacht, läuft man doch durch so einen geführten Zick-Zack-Parkour. Und weil der Bereich mit den Wannen noch nicht geöffnet war, standen Menschen für drei Maschinen aufeinander. Hätte ich früher flüchten müssen, so war das heute gar kein Problem mehr. Im Gegenteil, ich unterhielt mich mit umstehenden Leuten und machte einen auf Quatschkopf. Als sich die Schlange dann endlich auflöste ging es bereits in den Flieger. Ich hatte bewusst einen Platz in der Mitte, weil auch das so meinem Training gehören sollte. Wir standen noch eine ganze Zeit mit dem Flieger am Gate aber ich merkte keine Symptome von Platzangst oder das Gefühl von Enge. Natürlich hat es gedauert, diese Gedanken über meinen Teufelskreis stellen zu können. Doch meine Anleitung dafür zeigt immer wieder Erfolge. Letzten Endes handelte es sich bei diesem kleinen Ausflug um eine witzige Aktion, die jeder von uns früher gemacht hätte. Heute betrachten es viele auf Grund der psychischen Erkrankung aber leider als unmöglich. Ich möchte als Beispiel voran gehen, dass alles möglich sein kann, wenn man die Möglichkeit greift und sich selbst die Chance gibt, sich selbst zu transformieren.

Der Hinflug – eine Erfahrung, die mich (noch) stärker macht

Eine gute Stunde standen wir noch auf dem Rollfeld, weil es Probleme mit dem Betanken der Maschine gab. Technische Ängste konnte ich ausblenden, ich vertraue, dass kein Pilot startet, sollte etwas nicht stimmen. Die Kontrolle abzugeben, nicht zu hinterfragen und einfach zu vertrauen war vor Jahren ebenfalls undenkbar. Nun saß ich da also, eingequetscht in der Mitte, ohne wenigstens der Landung näher zu kommen. Im Augenwinkel sah ich, dass ein Mädchen, etwa 8 Jahre, die Hand vor den Mund hielt und eine K***-Tüte nach der anderen gebrauchte. Eine Situation, die ich vor Jahren überhaupt nicht sehen konnte bzw. auf die ich mit Paniksymptomen reagierte. Leider zog sich ihr Unwohlsein bis zur späteren Landung. An mir merkte ich glücklicherweise überhaupt keine Symptome, weil ich direkt dagegen arbeiten konnte. Darüber war ich sehr froh, denn seit meiner Heilung hatte ich diese Situation noch nicht wieder. Ich wusste nicht, was dieser Anblick in mir auslösen würde, aber eigentlich ließ er mich nahezu kalt, worüber ich selbst verwundert war. Noch überzeugter, wie gut mein Konzept doch wirklich sein muss. Oben in der Luft nahm ich mir meinen Block zur Hand und ich schrieb eine ausstehende Beratung. Es ging gerade noch darum, dass das Reden über Krankenwagen und Notarzt meine Klientin triggerte, da kam sie, die Durchsage: „Ist ein Arzt an Bord? Wir benötigen dringend medizinische Hilfe!“

40 Minuten absolute Körperbeherrschung folgten

Kann ich noch nicht einmal Arztserien im TV ansehen, so reagierten Körper und Psyche mit Alarmbereitschaft. Stresshormone müssen dadurch ausgeschüttet worden sein, die, eigentlich noch bevor ich denken konnte, eigentlich noch bevor die Durchsage zu Ende war, meinen Puls hochbrachten. Mein Herz hüpfte wieder einmal aus meiner Brust. Fast hatte ich vergessen, wie schlimm diese Situation wirklich ist. Das zeitgleiche Sitzen auf dem Mittelplatz eines Flugzeugs machte die Situation nicht besser. Pulsuhr: 138. Noch 40 Minuten bis zur Landung. Was ist da hinten (zum Glück weiter hinter mir) los? Herzinfarkt? Oder vielleicht auch eine Panikattacke? Da es unter uns nur Wasser gab, kam eine frühere Notlandung nicht in Frage. Ich drehte mich nicht um. Weiß bis heute nicht, ob ein Arzt an Bord war oder was überhaupt los war. Da weder Müllwagen noch Bord-Shop durchgefahren kamen, waren die Flugbegleiter den Rest des Flugs auf jeden Fall hinten bei ihm / ihr. Beim Gedanken „Oh Gott, jetzt kümmern sich alle um eine Person, für mich ist kein Slot mehr übrig, wenn die Atemnot gleich einsetzt!“ kam ich zu mir. Ich stoppte. (So verliefen meine Attacken immer: Puls, Atemnot, Schwindel, Zittern, Taubheitsgefühle) Ich brachte alle Skills aus meinem Programm zusammen. Alle Skills, die mich Schritt für Schritt über Jahre heilten, rief ich in diesem Moment gemeinsam ab. Es dauerte nur 5 Minuten. Mein Puls war bei 70. Weitere Symptome kamen nicht hinzu. Ich musste lächeln. Tatsächlich war ich überglücklich. Ich weiß wieder, was ich kann und zu was meine Skills fähig sind. Natürlich musste ich diese nicht das erste Mal einsetzen und ich hatte bereits eine gewisse Übung, aber genau auf die kommt es an und man sollte so früh wie möglich mit dem Training beginnen um jeden Tag ein bisschen besser mit den Schwierigkeiten des Lebens klar kommen zu können. Um dann, am Ende, auch eine der gefürchtetsten Situationen aushalten zu können, warum viele Betroffene gar nicht fliegen.

Selbstvertrauen, Selbststeuerung und Kontrolle

Auf Mallorca angekommen habe ich das Ereignis bereits wieder vergessen. Hätte ich nicht in dieser Maschine gesessen, hätte ich es nicht mitbekommen und auch keine Ängste gegenüber solchen Situationen entwickelt. Dennoch war ich froh, direkt am selben Tag noch einmal fliegen zu müssen. Um gar nicht erst in die Überlegung rein zu kommen, dass Fliegen ja doch uncool ist. Nach 12 Stunden Sonne ging es mit einem Puls zwischen 58-74 zurück nach München, wo ich die erste Sturmlandung aushalten musste. Nach der erfolgreichen Fahrt nach Hause war ich zwar völlig erschöpft, aber glücklich und zufrieden. Mein Selbstvertrauen ist noch einmal gestiegen und ich weiß einmal mehr, dass nicht nur Ängste unbegründet sind (das wissen wir ja theoretisch alle), sondern, dass ich, egal in welcher Situation, eingreifen, kontrollieren und steuern kann. 

Mit 8-Wochen-Programm zur Beschwerdefreiheit

Ich weiß, dass diese Situationen für mich nicht zu gut ausgegangen wären, hätte ich nicht auf mein Konzept des 8-Wochen-Programms zurückgreifen können, die mich zur Beschwerdefreiheit brachten. Nur mit diesen Skills konnte ich den Teufelskreis verlassen und die Lebenssituation verbessern, außerdem den Zustand von Stabilität und Lebensfreude erreichen. Keine Therapie dieser Welt konnte mich damals an diesen Punkt bringen, an dem ich heute durch mein 8-Wochen-Programm stehe.

Programm ‚Ängste und Panikattacken – endlich wieder beschwerdefrei leben‚ jetzt ansehen.

Warum Du es mit meinen Angeboten zu Beschwerdefreiheit, Stabilität, Lebensfreude und Glück schaffen kannst, obwohl Du schon so vieles erfolglos ausprobiert und die Hoffnung bereits aufgegeben hast? → Weil Du noch nie jemanden um Hilfe gebeten hast, der selbst Betroffener psychischer Erkrankungen war. Der deshalb gute von schlechten Ratschlägen unterscheiden kann. 

Meine 8-Wochen-Programme

Die Therapie-Programme sind eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, um mit wirksamen Skills, die leicht im Alltag umgesetzt werden können, den Teufelskreis psychischer Erkrankungen verlassen, Beschwerdefreiheit erreichen und die Lebenssituation verbessern zu können.

Die 8-Wochen-Programme sind Grundlage meiner Beratung und sie können wahlweise in Eigenbearbeitung (Selbsthilfe in Eigenregie), inkl. Onlineberatung (Mail oder Tel) oder inkl. Offlineberatung (persönliche Treffen) gebucht werden.

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