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Borderline – Persönlichkeitsstörung

Was ist eine Borderline-Störung / Persönlichkeitsstörung?

Die Borderline-Persönlichkeitsstörung ist eine emotional instabile Persönlichkeitsstörung, die sich durch Impulsivität und Instabilität äußert. Charakteristisch sind schwankende Emotionen, Identitätsstörungen sowie Probleme mit zwischenmenschlichen Beziehungen.

Ursachen von Borderline / Persönlichkeitsstörungen

Menschen mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung können generell eine gewisse Veranlagung haben. Besonders aber traumatische, nicht verarbeitete Erlebnisse, meist aus früher Kindheit, gelten als Auslöser für das Borderline-Syndrom.

Viele Betroffene haben Traumata, die zum Beispiel einem Missbrauch, einer Vernachlässigung oder allgemein emotionaler Kälte zu Grunde liegen. Liegt beispielsweise ein Problem in der Familie vor, so hat das Kind die Eltern gleichermaßen geliebt und gehasst.

Diese widersprüchlichen Gefühle einer nahestehenden Person gegenüber könnte die Psyche des Kindes überfordert und die Borderline-Erkrankung begünstigt haben.

Symptome einer Persönlichkeitsstörung / Borderline-Störung

Menschen mit der Borderline-Störung können nur sehr schlecht mit Stress umgehen. Dinge, die eigentlich zum normalen Alltags-Wahnsinn gehören, können Borderline-Patienten emotional aus dem Gleichgewicht werfen.

Dabei können Erkrankte nur sehr schwer Gefühle wie Wut oder Trauer einordnen. So baut sich eine innere Anspannung auf, die sich dann bei einer Kleinigkeit in Form von unkontrollierten Ausbrüchen lösen kann. Betroffene gelten als aggressiv, launisch und unberechenbar, sie haben ein nur geringes Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl. Selbstliebe können sie nur schwer empfinden. Sie leiden unter Stimmungsschwankungen und es fällt ihnen schwer, rationale Gedanken zu fassen, was zu übermäßig emotionalen Reaktionen und Überempfindlichkeiten führen kann.

Betroffene sind sehr kritisch mit sich selbst und ihre Selbstwahrnehmung ist gestört, was das Gefühl von Nutzlosigkeit und Leere sowie Einsamkeit mit sich bringen kann. Es fällt ihnen schwer, Sachverhalte richtig einzuschätzen, Konzentrationsprobleme sowie Zorn- und Wutausbrüche begründen impulsives, unerwartetes Handeln.

Verlustängste und Verlassensängste sowie die Angst zu Versagen bereiten ihnen ebenso Schwierigkeiten wie paranoide Phantasien. Generell fällt es Borderlinern schwer, zwischenmenschliche Beziehungen zu erhalten, weil sie ihr soziales Umfeld nicht angemessen pflegen können oder weil sie unangemessen intensive zwischenmenschliche Beziehungen führen möchten. Es fällt ihnen schwer, Liebe zu geben oder das Gefühl von Liebe anzunehmen. Patienten tendieren zu Streit, sie sind leicht reizbar und es fällt ihnen schwer, Projekte zu Ende zu bringen oder generell Dinge beizubehalten und durchzuhalten, wenn sie nicht unmittelbar belohnt werden. Außerdem können sie nur schwer vorausplanen, da sich Zukunftspläne schnell ändern können.

Je stiller ein Mensch ist,
desto lauter ist es in ihm.

Borderline-Syndrom und die Folgen einer Persönlichkeitsstörung

Durch das gestörte Selbstbild, die gestörte Körperwahrnehmung, die gestörte Weltanschauung, die emotional gestörte Gefühlswahrnehmung und den gestörten sozialen Umgang kommt es zu inneren Anspannungen, die zu richtigen Schmerzen führen können. Betroffene mit Identitätsstörung neigen zu einem selbstzerstörerischen Verhalten.

Sie steuern mit heftigen, unvorhersehbaren Ausbrüchen, ohne Rücksicht auf mögliche Konsequenzen für sich selbst oder andere Menschen entgegen. Reichen die Wutausbrüche oder andere unkontrollierte Aggressionen nicht mehr aus, um den Druck abzubauen, tendieren einige Menschen mit dem Borderline-Syndrom zum Suchtverhalten. Andere tendieren zu Essstörungen oder sehen sie den letzten Ausweg in der Selbstverletzung oder sogar in Suizidgedanken.

Auf Grund der beschriebenen Symptomatik und deren Folgen sehen sich Borderliner oftmals in der Opferrolle. Sie empfinden ihre Situation als unerträglich und sie schämen sich auf Grund der unkontrollierbaren Verhaltensweisen oder auf Grund sichtbarer Selbstverletzungen. Deshalb versuchen sie mit der Zeit, bestimmten Situationen aus dem Weg zu gehen.

Borderline-Persönlichkeitsstörung und Vermeidungsverhalten

Personen mit einer Persönlichkeitsstörung können ihren Alltag nicht mehr unbeschwert bewältigen. In ausgeprägten Fällen sind Betroffene arbeitsunfähig, einige Patienten verlassen ihr sicheres zu Hause gar nicht mehr. Die Lebensqualität sinkt drastisch, Betroffene ziehen sich mehr und mehr zurück.

Wie stark die Auswirkungen auf das Leben auch sind, Persönlichkeitsstörungen veranlassen Menschen zu einem Vermeidungsverhalten. Sie meiden alle Situationen und Dinge, die ihnen Probleme bereiten könnten. Zum Einen, damit sie sich selbst weniger dem psychischen Druck aussetzen und zum Anderen, damit sie sich von sozialen Beziehungen isolieren können und Selbstverletzungen beispielsweise nicht weiter auffallen.

Borderline-Persönlichkeitsstörungen können sich auch schnell zu einer Angststörung, Zwangsstörung, einer Panikstörung oder Phobie entwickeln. Betroffene klagen auch über Depressionen, Burnout und andere gesundheitliche Probleme.

Hilfe I Therapie bei Borderline-Persönlichkeitsstörungen

Stress ist aber der Faktor, der über Intensität und Häufigkeit der psychischen Erkrankung nebst Symptomen entscheidet.

Aus diesem Grund ist eine begleitende Beratung die beste Möglichkeit, psychische Erkrankungen erfolgreich und langfristig zu besiegen und um die eigene Lebenssituation zu verbessern.

Meine Beratung kann dabei unterstützen, den Zustand von Beschwerdefreiheit, Stabilität, Lebensfreude und Glück erreichen zu können.

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