<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Über mich | Therapie Panikattacken, Angststörung, Phobie</title>
	<atom:link href="https://seelenfrieden24.de/category/ueber-mich/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://seelenfrieden24.de</link>
	<description>Therapie (Online) Angststörungen, Panikattacken, Phobien, Agoraphobie, generalisierte Angststörung, Zwangsstörung</description>
	<lastBuildDate>Tue, 21 Feb 2023 17:23:15 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	

<image>
	<url>https://seelenfrieden24.de/wp-content/uploads/2020/03/Favicon-1-100x100.png</url>
	<title>Über mich | Therapie Panikattacken, Angststörung, Phobie</title>
	<link>https://seelenfrieden24.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Warum Heilpraktikerin für Psychotherapie?</title>
		<link>https://seelenfrieden24.de/warum-heilpraktikerin-fuer-psychotherapie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Claudia Borchers-Thier]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Feb 2023 12:26:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Über mich]]></category>
		<category><![CDATA[Agoraphobie]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Ängste]]></category>
		<category><![CDATA[Angststörung]]></category>
		<category><![CDATA[Angstzustände]]></category>
		<category><![CDATA[Emetophobie]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Panik]]></category>
		<category><![CDATA[Panikattacken]]></category>
		<category><![CDATA[Panikstörung]]></category>
		<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://seelenfrieden24.de/?p=13452</guid>

					<description><![CDATA[<p>Hallo &#8211; ich bin Claudia 🙂 Ich bin amtsärztlich geprüfte Heilpraktikerin für Psychotherapie und auf die Bereiche Panikattacken durch Ängste, Phobien und Zwänge spezialisiert. Aber warum bin ich eigentlich Heilpraktikerin für Psychotherapie und was ist mein besonderer Mehrwert für Dich? Die kurze Antwort: Ich bin ausgebildete Heilpraktikerin für Psychotherapie, weil mir dieser Abschluss ermöglicht, meine [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://seelenfrieden24.de/warum-heilpraktikerin-fuer-psychotherapie/">Warum Heilpraktikerin für Psychotherapie?</a> first appeared on <a href="https://seelenfrieden24.de">Therapie Panikattacken, Angststörung, Phobie</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hallo &#8211; ich bin Claudia 🙂</strong></p>
<p>Ich bin amtsärztlich geprüfte <strong>Heilpraktikerin für Psychotherapie</strong> und auf die Bereiche <strong>Panikattacken durch Ängste, Phobien und Zwänge</strong> spezialisiert. Aber warum bin ich eigentlich Heilpraktikerin für Psychotherapie und was ist mein besonderer Mehrwert für Dich?</p>
<p>Die kurze Antwort: Ich bin ausgebildete Heilpraktikerin für Psychotherapie, weil mir dieser <strong>Abschluss ermöglicht</strong>, meine <strong>neuartige Therapie</strong> <strong>überhaupt anbieten</strong> zu können. Dazu gleich mehr. Außerdem mache ich den Unterschied, weil ich Dir nicht nur Tipps aus dem Lehrbuch gebe. <strong>Ich bin eine von Euch</strong> – ich war selbst betroffen, <strong>Panikattacken bestimmten einst mein Leben</strong> – wir stehen auf der selben Seite des Flusses. Wir überqueren ihn gemeinsam. <strong>Hand in Hand</strong>.</p>
<p><span id="more-13452"></span></p>
<h2>Die Persönlichkeit des Therapeuten entscheidet (auch) über Erfolg</h2>
<p>Ich möchte Euch etwas mehr über mich erzählen. Ich kenne die Situation selbst. Man <strong>informiert sich über eine Therapie</strong>, meistens weil eine Andere keinen Erfolg brachte, <strong>das Konzept klingt ansprechend, nur der Therapeut dahinter ist unnahbar</strong>. Man hat kaum eine Chance, etwas mehr über diese Person zu erfahren, mit der man fortan Kontakt haben wird. Auf den <strong>Webseiten</strong> finden wir etwas zu <strong>Lehrgängen</strong>, die absolviert wurden, aber ansonsten ist da kaum <strong>Persönliches</strong> zu finden.</p>
<p>Das Ding ist &#8211; Lehrgänge usw. interessieren nur beiläufig. Good to know, dass man an keinen Hobbypsychologen geraten ist, okay, aber die <strong>eigentliche Frage</strong> ist ja, ob diese Person helfen kann, ohne, dass man <strong>Geld sowie Lebenszeit verschwendet</strong> und mit dem Ergebnis, <strong>Erleichterung für seinen Teufelskreis</strong> zu finden.</p>
<p>Ich weiß, wie <strong>wichtig die Person hinter der Therapie</strong> für Betroffene ist, denn auf der einen Seite hat man viel Kontakt mit dieser Person, &#8211; man redet dabei ja auch nicht nur übers Wetter, sondern öffnet man sich diesem Menschen. Fühlt man sich dabei nicht <strong>wohl, verstanden und verbunden</strong>, ist dies meist <strong>Anfang vom Ende</strong> einer jeden Therapie, ganz egal, wie gut die Inhalte auch sind.</p>
<p>Bedeutet, der Betroffene möchte nicht nur, er hat meines Erachtens sogar das <strong>Recht</strong> darauf, <strong>etwas über den Therapeuten, dem man sein Vertrauen schenkt, zu erfahren</strong>. Hierbei sind Infos zur <strong>Ausbildung und zur Therapie</strong> selbst wichtig, vielmehr ist aber auch die <strong>Persönlichkeit</strong> ein ganz wichtiger Faktor. Schließlich handelt es sich hierbei ja auch um einen <strong>Vertrauensvorschuss</strong>.</p>
<p>Auf der anderen Seite steckt auch ein Stück weit der<strong> Charakter des Therapeuten in seiner Therapiemethode</strong> – kommt man also mit der <strong>persönlichen Art des Therapeuten nicht zurecht, wird man wahrscheinlich auch nicht mit seiner Therapie zurecht kommen</strong>. Der Mensch entwickelt seinen Charakter auf Grund seiner eigenen Geschichte, ein weiterer Grund also, weshalb man in meinen Augen mit einigen <strong>privaten Details</strong> nicht geizen sollte.</p>
<p><strong>So wird die Entscheidung, ob es rein von der Persönlichkeit zwischen dem Betroffenen und dem Therapeuten matchen könnte, erleichtert und auch kann der Betroffene so besser überblicken, ob auch die Therapie eine Chance darstellen könnte oder eben nicht.</strong></p>
<h2>Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende</h2>
<p>Ich finde das ganz wichtig. Es ist ja so: Ich verkaufe keinen Lippenstift. Wenn da die Farbe dann doch anders als auf dem Bild ist und dem Käufer deshalb nicht gefällt, so ist grundsätzlich nichts passiert. Die 5 Euro kann man verschmerzen und der Ärger ist relativ schnell verflogen.</p>
<p><strong>Hat der Betroffene aber im Rahmen einer Therapie das Böse erwachen</strong>, entweder weil das Konzept der Therapie nicht optimal passend ist oder weil sich herausstellt, dass kein gutes Verhältnis zum Therapeuten aufgebaut werden kann, so passiert eine Menge. Nicht nur, dass der individuelle <strong>Teufelskreis nicht erleichtert</strong> wird, sondern auch, dass der Betroffene ein weiteres, <strong>negatives Erlebnis</strong> abspeichert und den <strong>Glauben an Besserung im Zweifel sogar aufgib</strong>t. Fortan wird der Hilfesuchende vor neuen Chancen, die ihm dann aber wirklich helfen würden blockiert und dass ist das Schlimmste was im Bereich psychischen Erkrankungen passieren kann.</p>
<p>Aus diesem Grund gebe ich nicht nur viele Infos zum Thema Panikattacken nebst der Symptomatik selbst, sondern auch zu meinen Hilfs-Angeboten und eben zu mir als Person, damit der Betroffene bereits im Vorfeld optimal abwägen kann, ob ich ein guter Wegbegleiter sein könnte oder nicht. Ich werde die Details über mich in mehrere Teile packen. Heute also: Teil 1.</p>
<h2>Mein Weg zur Heilpraktikerin für Psychotherapie</h2>
<p>Ich bin also <strong>Claudia, Heilpraktikerin für Psychotherapie</strong> und <strong>spezialisiert auf Panikattacken, die durch Ängste, Phobien oder Zwänge</strong> entstehen. Bei mir ist es aber nicht so, dass mein <strong>Know How einzig auf meiner Ausbildung</strong> beruht, vielmehr macht auch meine <strong>Selbsterfahrung den Experten in mir</strong>.</p>
<p><strong>Ich selbst musste den Weg aus der Panikstörung gehen, weshalb mein Therapie-Angebot neben Fachkompetenz eben auch auf viel persönlicher Erfahrung beruht.</strong> Denn dadurch, dass ich selbst erfolglose ambulante und auch stationäre Therapien hinter mir habe, weiß ich, welche<strong> Ratschläge gut und welche Ratschläge überfordern</strong> können. Diesen Mehrwert gebe ich heutzutage an Betroffene weiter und zu meiner Therapie-Methode komme ich noch an anderer Stelle zurück.</p>
<p>Doch nun geht es erstmal um mich und meine Tätigkeit als HPP. Ich bin 1988 in NRW geboren. Heute lebe ich mit meinem Mann und unseren zwei Katzen, die wir auf Mallorca gerettet haben, zwischen Rosenheim und dem Chiemsee. In der Zeit dazwischen ist eine Menge passiert.</p>
<p><strong>Die schlimmste Zeit war sicherlich zwischen meinem 22. und 28. Lebensjahr, in der mich meine Angststörung lähmte</strong>.<strong> Ich habe die wohl schönsten und eigentlich unbeschwertesten Jahre meines Lebens verloren und nicht zuletzt deshalb entwickelte sich nach vollständiger Genesung dann mein Herzenswunsch, anderen Betroffenen helfen zu können, damit sie nicht selbiges von sich behaupten müssen.</strong></p>
<p>Zu meiner Zeit mit Panikattacken erzähle ich ebenfalls an anderer Stelle mehr. Wichtig hierzu ist erstmal, dass ich diese psychische Erkrankung binnen <strong>6 Jahren</strong> überwinden konnte, wenngleich ich auch nicht immer daran glaubte, als ich beispielsweise das <strong>Haus nicht einmal mehr verlassen konnte</strong>. Nicht nur nicht mehr mit dem Auto, sondern auch nicht einmal mehr zu Fuß.</p>
<p><strong>Und ich möchte, dass niemand von Euch, der dies liest und an dieser oder einer ähnlichen Stelle steht, den Glauben daran verliert, wieder unbeschwert und frei leben zu können</strong>. Diese Kraft steckt in jedem von Euch.</p>
<p><strong>Denn am Ende sind die Dinge, die Ihr durchlebt, nicht real. Die Psyche weiß das aber nicht. Deshalb ist es für Euch echt. Die Basis aber nicht. Ändert sich die Basis, wird jeder von Euch zu Stabilität und Lebensfreude finden.</strong></p>
<p>Der Weg dahin ist nicht einfach, es braucht eine für Euch passende <strong>Anleitung</strong> und eine <strong>Menge Training</strong>, aber der Weg kann sich mit der <strong>passenden Hilfe</strong> für Euch eröffnen und dann werdet Ihr ihn gehen können. Diese für Euch individuell richtige Hilfe kann an jeder Ecke lauern. Vielleicht bin ich es, vielleicht ist es jemand anders. Seid Wachsam. <strong>Ihr werdet sie finden</strong>.</p>
<h2>Es gibt nicht die EINE richtige Therapie!</h2>
<p>Und da sind wir beim Punkt.<strong> Es ist gibt nicht den EINEN richtigen Weg</strong>. Deshalb ist es selten, dass die EINE Therapie alles in Luft auflöst. Dass musste ich selbst feststellen. <strong>Aus diesem Grund bin ich mit der Zeit Heilpraktikerin für Psychotherapie geworden</strong>.</p>
<p>&#8211;&gt;<strong> Ich habe mich bewusst für diesen Abschluss entschieden</strong>. Denn <strong>Heilpraktiker</strong>, die beschränkt auf das Gebiet der <strong>Psychotherapie</strong> arbeiten, <strong>müssen sich NICHT auf die EINE Therapie-Methode festlegen</strong>.</p>
<p><strong>Genau hier habe ich meine &#8211; oder besser gesagt Deine &#8211; Chance gesehen.</strong></p>
<p><strong>Dafür bin ich extra zurück von Spanien nach Deutschland gezogen, um genau DIESE Ausbildung machen und daher genau DIESE (meine) Therapie entwickeln zu können.</strong></p>
<p>Mein <strong>Herzenswunsch</strong> ist es, <strong>Betroffene aus dem Teufelskreis herauszuziehen</strong>, aus dem Grund, weil ich diesen <strong>Überlebenskampf selbst</strong> überwinden musste und daher weiß, wie übermächtig und schrecklich er ist. <strong>Dies ist meine einzige Motivation hinter meiner Tätigkeit.</strong></p>
<p>Ich kenne die Motivation anderer Therapeuten nicht, ist es, weil in der schnelllebigen Zeit immer mehr Menschen psychisch erkranken und sie deshalb in diesem Feld einen sicheren Job sehen, der niemals aussterben wird? Ich weiß es nicht. <strong>Meine Motivation ist mein Mitgefühl.</strong></p>
<p>Mitgefühl nicht nur für die Symptomatik einer Panikattacke, die sich bis zur <strong>Todesangst</strong> steigern kann, sondern Mitgefühl viel mehr auch für das <strong>Ausmaß der Not</strong>, in der sich der Betroffene befindet. <strong>Meines Erachtens nach kann dies derjenige, der weder die Todesangst noch die Not selbst erlebt hat, nicht zu 100 Prozent mitfühlen.</strong></p>
<h2>Das Problem mit der Heilung und was ich anders mache<br />
bzw. als Heilpraktikerin für Psychotherapie anders machen DARF</h2>
<p>Und genau hier lagen meine Probleme in Sachen Heilung. Ich habe zu meinen Therapeuten weder die oben angesprochene <strong>Verbundenheit</strong> noch das bedingungslose <strong>Verständnis</strong> gespürt und auch <strong>hat mir NICHT die EINE Therapie zu meiner heutigen Beschwerdefreiheit verholfen</strong>.</p>
<p><strong>Es waren eher Elemente aus VERSCHIEDENEN Therapien</strong>. Dieser erweiterte Horizont wurde mir in den <strong>einzelnen </strong>Therapien, die nicht gänzlich geholfen haben, aber NICHT eröffnet. <strong>Weil die Therapeuten, die zB Kassenleistungen anbieten bei nur einem Konzept bleiben MÜSSEN.</strong></p>
<p>Genau aus diesem Grund habe ich mich für die <strong>Ausbildung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie</strong> entschieden, denn ich muss mich so nicht für eine Therapie-Form entscheiden, sondern habe ich <strong>freie Wahl</strong> und daher ist es mir möglich, <strong>genau die Elemente der unterschiedlichen Methoden zu verbinden, die mir geholfen haben</strong>.</p>
<p><strong>Ich verbinde also Ansätze aus 3 Therapie-Möglichkeiten und davon aber wiederum nur die Elemente, die (zumindest bei mir) zu keiner Überforderung und deshalb zu Besserung geführt haben.</strong></p>
<p><strong>Dass ist nämlich auch wichtig: Nur dann, wenn eine Therapie nicht überfordert, können Fortschritte entstehen.</strong></p>
<p>Weil die Nebenniere dann keinen Stress hat. Und nur, wenn die Nebenniere keine Stresshormone ausschüttet, können Paniksymptome gelindert werden. Dazu auch an anderer Stelle mehr.</p>
<p>Ich konnte &#8211; oder besser gesagt ich musste &#8211; also am <strong>eigenen Körper erkennen, welche Ratschläge der einzelnen Therapie-Ansätze gut und welche schlecht für meinen Heilungsweg gewesen sind</strong> und daher konnte ich auch im Nachhinein die <strong>optimale Struktur für Dich</strong> entwickeln, also für die Personengruppe, der es mit herkömmlichen Vorgehensweisen und Therapeuten ähnlich ergeht wie es mir ergangen ist. <strong>Ich war also mehr oder weniger Dein Versuchskaninchen.</strong></p>
<p><strong>Meine Selbsterfahrung, mein Mehrwert also, Dich in jeder Lebenslage bedingungslos verstehen zu können sowie die Möglichkeit für mein völlig neuartiges Therapie-Konzept, welches verschiedene Ansätze miteinander verbindet und so der Betroffene die Chance hat quasi 3 Therapien in einer wahrzunehmen, sind also die Gründe dafür, dass ich Heilpraktikerin für Psychotherapie wurde.</strong></p>
<p>SeelenFrieden24 gibt es nun mehr als 2 Jahre und ich habe sehr sehr viele gute <a href="https://seelenfrieden24.de/beratungserfolge/" target="_blank" rel="noopener">Feedbacks</a> von Anwendern meiner <a href="https://seelenfrieden24.de/meine-angebote/" target="_blank" rel="noopener">Therapie-Programme</a> erhalten, darauf gehe ich auch zu einem anderen Zeitpunkt ein, nachzulesen sind diese hier auf meiner Webseite.</p>
<h2>Meine Philosophie &#8211; mein Versprechen als Heilpraktikerin für Psychotherapie</h2>
<p>Was gibt es sonst noch über mich zu sagen? &#8211; Ich bin außerdem <strong>Fotografin</strong>. Diesen Job werde ich niemals für meine psychologischen Beratungen aufgeben, &#8211; eher nehme ich weniger psychologische Gespräche wahr – <strong>es zählt zu meiner Philosophie, dass ich niemals gezwungen sein werde, Geld für meinen Lebensunterhalt auf Grund psychischer Erkrankungen verdienen zu müssen.</strong> An diesem Punkt könnte nicht nur die <strong>Qualität</strong> leiden, auch wäre das <strong>Herz</strong> vielleicht weniger dabei und aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es sich für den Betroffenen einfach nur <strong>dreckig</strong> anfühlt, wenn jemand Anderes <strong>aus seiner Notlage Umsatz schöpfen möchte / muss.</strong> Wenn er beispielsweise die Therapie unnötig in die Länge zieht.</p>
<p>Meine Therapie überschreitet 8 Wochen nicht – ihr würdet sofort merken, wenn ich „ein falsches Spiel spielen würde“. Ich bin von Anfang an kunden- und nicht erfolgsorientiert ausgerichtet, wenngleich auch über Internetangebote gerne etwas anderes behauptet wird. Aber auch zu meiner Philosophie werde ich noch einmal mehr erzählen.</p>
<p>Ansonsten bin ich ein absolutes <strong>Sommerkind</strong>, wenngleich ich das nächste Skigebiet auch aus dem Fenster sehen kann. Ich liebe den Süden, das Meer und die Palmen. Ich bin ein <strong>Tierfreund</strong>, besondern in Bezug auf Hunde, Katzen und Pferde.</p>
<p>Ich habe Interesse an <strong>Sprachen</strong>, Mathe kann ich gar nicht und auch das politische Weltgeschehen zählt nicht zu meinen Hauptinteressen. Vielmehr sehe ich meine <strong>eigenen Ziele</strong> und schöpfe die Möglichkeiten, die mir zur Verfügung stehen, voll aus. Stillstand gibt es nur sehr selten.</p>
<p>Alles was ich tue, kommt von <strong>Herzen</strong>, geschieht mit <strong>Liebe</strong> und auch aus <strong>Überzeugung</strong> – selbst wenn ich einmal daneben liege, so geschieht dies nie mit Absicht oder Berechnung. Nach 1-2  Tagen komme ich mit Niederschlägen gut zurecht, denn wenn ich das Eine im Leben lernen musste, dann ist es, dass man immer weiter machen muss, denn weiter geht es sowieso. Deshalb kann man auch gleich aktiv mit machen.</p>
<p>Ich bin nicht die, die die Dinge laufen lässt und meist habe ich dafür sogar immer noch so viel <strong>Energie</strong> übrig, dass ich die <strong>Anderen auch noch mitziehen kann</strong>, egal, wie schlecht die Ausgangslage auch zu sein scheint.</p>
<p><strong>Vielleicht brauchst auch Du etwas von meiner Energie. Ich würde mich freuen, wenn Du bei mir bleibst.<br />
</strong>Kontaktiere mich gerne.</p><p>The post <a href="https://seelenfrieden24.de/warum-heilpraktikerin-fuer-psychotherapie/">Warum Heilpraktikerin für Psychotherapie?</a> first appeared on <a href="https://seelenfrieden24.de">Therapie Panikattacken, Angststörung, Phobie</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Psychische Erkrankungen sieht man nicht? Doch!</title>
		<link>https://seelenfrieden24.de/psychische-erkrankungen-sieht-man-nicht-doch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Claudia Borchers-Thier]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jul 2021 15:28:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Angst & Panik]]></category>
		<category><![CDATA[Über mich]]></category>
		<category><![CDATA[Zwänge]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://seelenfrieden24.de/?p=11720</guid>

					<description><![CDATA[<p>…von der psychischen Erkrankung zurück ins Leben…  Man sagt immer, dass das fatale an psychischen Erkrankungen ist, dass man sie nicht sehen kann. Aus diesem Grund würden Menschen mit psychischen Erkrankungen nicht ernst genommen. Stimmt, ernst genommen werden sie nicht, aber sehen kann man sie schon, die psychische Erkrankung, zumindest dann, wenn man den eigentlichen Normalzustand [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://seelenfrieden24.de/psychische-erkrankungen-sieht-man-nicht-doch/">Psychische Erkrankungen sieht man nicht? Doch!</a> first appeared on <a href="https://seelenfrieden24.de">Therapie Panikattacken, Angststörung, Phobie</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>…von der psychischen Erkrankung zurück ins Leben…<span class="Apple-converted-space"> </span></strong></p>
<p><strong>Man sagt immer, dass das fatale an psychischen Erkrankungen ist, dass man sie nicht sehen kann. Aus diesem Grund würden Menschen mit psychischen Erkrankungen nicht ernst genommen. </strong><strong>Stimmt, ernst genommen werden sie nicht, aber sehen kann man sie schon, die psychische Erkrankung, zumindest dann, wenn man den eigentlichen Normalzustand des Menschen kennt.</strong></p>
<p><strong>Ich bin der Überzeugung, dass man mir selbst meine psychische Erkrankung (Angststörungen, Panikattacken, Zwänge und Burnout) ansehen konnte.<span class="Apple-converted-space"> </span></strong></p>
<p><span id="more-11720"></span></p>
<h2>…von der psychischen Erkrankung zurück ins Leben…<span class="Apple-converted-space"> </span></h2>
<p>Könnt Ihr es auch sehen, heute, wenn ich meine eigenen die Bilder nebeneinander stelle?</p>
<p>Kommentiert gerne mal auf <a href="http://www.instagram.com/seelenfrieden24" target="_blank" rel="noopener">Instagram</a>.</p>

<img fetchpriority="high" decoding="async" width="1000" height="1000" src="https://seelenfrieden24.de/wp-content/uploads/2021/07/vorher.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" columns="4" size="full" link="none" ids="11725,11724,11723,11722" orderby="post__in" include="11725,11724,11723,11722" srcset="https://seelenfrieden24.de/wp-content/uploads/2021/07/vorher.jpg 1000w, https://seelenfrieden24.de/wp-content/uploads/2021/07/vorher-980x980.jpg 980w, https://seelenfrieden24.de/wp-content/uploads/2021/07/vorher-480x480.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1000px, 100vw" />
<img decoding="async" width="1000" height="1000" src="https://seelenfrieden24.de/wp-content/uploads/2021/07/Tiefpunkt.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" columns="4" size="full" link="none" ids="11725,11724,11723,11722" orderby="post__in" include="11725,11724,11723,11722" srcset="https://seelenfrieden24.de/wp-content/uploads/2021/07/Tiefpunkt.jpg 1000w, https://seelenfrieden24.de/wp-content/uploads/2021/07/Tiefpunkt-980x980.jpg 980w, https://seelenfrieden24.de/wp-content/uploads/2021/07/Tiefpunkt-480x480.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1000px, 100vw" />
<img decoding="async" width="1000" height="1000" src="https://seelenfrieden24.de/wp-content/uploads/2021/07/Mitte.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" columns="4" size="full" link="none" ids="11725,11724,11723,11722" orderby="post__in" include="11725,11724,11723,11722" srcset="https://seelenfrieden24.de/wp-content/uploads/2021/07/Mitte.jpg 1000w, https://seelenfrieden24.de/wp-content/uploads/2021/07/Mitte-980x980.jpg 980w, https://seelenfrieden24.de/wp-content/uploads/2021/07/Mitte-480x480.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1000px, 100vw" />
<img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="1000" src="https://seelenfrieden24.de/wp-content/uploads/2021/07/danach.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" columns="4" size="full" link="none" ids="11725,11724,11723,11722" orderby="post__in" include="11725,11724,11723,11722" srcset="https://seelenfrieden24.de/wp-content/uploads/2021/07/danach.jpg 1000w, https://seelenfrieden24.de/wp-content/uploads/2021/07/danach-980x980.jpg 980w, https://seelenfrieden24.de/wp-content/uploads/2021/07/danach-480x480.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1000px, 100vw" />

<p><strong>Das erste Foto</strong>: 2011, zu einer Zeit, in der noch alles in Ordnung war. Ich hatte mich gerade für ein Treffen fertig gemacht und ich hätte mir damals mit knapp über 20 niemals ausmalen können, wie schlimm die nächsten Jahre für mich werden würden.</p>
<p>Es war einiges los in meinem Leben:</p>
<p>Eine langjährige, schwere Krankheit in und ein schwieriges Verhältnis zu meiner Familie, eine toxische Beziehung, ein gerade so bestandenes Abitur und ein nach meiner Ausbildung blöder Büro-Job in einem echt öden Industrie-Unternehmen mit Kollegen, denen ich heute nicht mal mehr Hallo sagen würde.</p>
<p>Und doch hätte ich von mir selbst gesagt, dass ich glücklich bin. Ich war damals ein positiver, fröhlicher und offener Mensch, der das Abendteuer suchte, immer am Start war und alles ziemlich locker nahm.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Wenn ich mich heute auf dem Foto sehe und erinnere, in welch eigentlich grandioser Situation ich damals steckte, kann ich bis heute nicht greifen, wie dieser tiefe Fall passieren konnte.</p>
<h2>Angststörungen, Panikattacken, Zwänge, Burnouts</h2>
<p><strong>Das zweite Foto</strong>: Der Tiefpunkt meines Lebens, zu einer Zeit, in der ich nicht mal zum Supermarkt fahren konnte. Die Panikattacken folgten mir bei jedem Schritt.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Grundlegend hatte ich Angst vor schweren Krankheiten und ich hatte Angst vor dem Alleinsein (niemand könnte Hilfe holen, wenn ich umfalle). Daraus entwickelten sich weitere Ängste, etwa in geschlossenen Räumen wie öffentlichen Verkehrsmitteln oder in Menschenmengen (da reichte schon die Kasse am Supermarkt) oder ganz extrem auch beim Autofahren. Zwänge kamen hinzu, indem ich ständig meinen Puls und meinen Blutdruck überwachte und aus dem ganzen Überlebenskampf und Vermeidungsverhalten kam es dann zu einem Burnout.</p>
<p><strong>Das dritte Foto</strong>: Hier bestreite ich bereits meinen Heilungsweg. Sie Symptome wie Schwindel, Unruhe, Brustschmerzen, Atemnot, Wahrnehmungsstörungen, Kribbel- und Taubheitsgefühle kamen nicht mehr täglich vor. Zu diesem Zeitpunkt war ich nach all den erfolglosen Therapien bereits auf Mallorca, wo ich 6 Jahre lebte und mich zum ersten Mal erfolgreich (im Bereich der Fotografie) selbstständig machte.</p>
<p>Meinen Heilungsweg nahm ich selbst in die Hand, denn trotz früherer Schwierigkeiten, die wohl zu meiner psychischen Erkrankung führten, verlor ich mein Lachen, meinen Kampfgeist, meine Zielstrebigkeit und meinen Mut nicht, wenngleich es auf meinem Weg zurück zur psychischen Gesundheit wirklich Zeitabschnitte gab, in denen ich lebensunfähig war.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ich erkannte, dass ich mit der Methode der Konfrontation nicht klar kam, denn die Übung, besser mit Symptomen klar zu kommen, konnte das Auftreten dieser nicht verhindern.</p>
<p>Deshalb brachte ich mich dahin, den Teufelskreis nebst Symptomen lindern und später verlassen zu können, mit langfristiger Stabilität und Lebensfreude.</p>
<p>Wie? Mit Hilfe meiner heutigen <a href="http://www.seelenfrieden24.de/meine-angebote" target="_blank" rel="noopener">8-Wochen-Programme</a>.</p>
<h2>Psychische Gesundheit ist für jeden Möglich &#8211; mit der richtigen Hilfe</h2>
<p><strong>Das vierte Foto</strong>: Ich bin zurück.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Heute habe ich nicht nur die psychische Erkrankung seit einigen Jahren hinter mir lassen können, auch wurde es zu meiner Berufung, Menschen, die ebenfalls unter Ängsten, Phobien, Panikattacken und / oder Zwängen leiden, raus aus dem Teufelskreis und zurück zur Stabilität und Lebensfreude zu bringen.</p>
<p>Die Wirksamkeit meiner Programme belegen meine <a href="https://seelenfrieden24.de/beratungserfolge/" target="_blank" rel="noopener">Feedbacks</a>. Bei Fragen bin ich jederzeit <a href="https://seelenfrieden24.de/kontakt-bei-angststoerung/" target="_blank" rel="noopener">erreichbar</a>.</p><p>The post <a href="https://seelenfrieden24.de/psychische-erkrankungen-sieht-man-nicht-doch/">Psychische Erkrankungen sieht man nicht? Doch!</a> first appeared on <a href="https://seelenfrieden24.de">Therapie Panikattacken, Angststörung, Phobie</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Weihnachten mit Depressionen und Panikattacken</title>
		<link>https://seelenfrieden24.de/weihnachten-mit-depressionen-und-panikattacken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Claudia Borchers-Thier]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Dec 2020 09:12:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Über mich]]></category>
		<category><![CDATA[Abhängigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Alleinsein]]></category>
		<category><![CDATA[Angststörungen]]></category>
		<category><![CDATA[Depressionen]]></category>
		<category><![CDATA[Dunkelheit]]></category>
		<category><![CDATA[Onlinetherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Panikattacken]]></category>
		<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Todesangst]]></category>
		<category><![CDATA[traurig]]></category>
		<category><![CDATA[Traurigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>
		<category><![CDATA[Zwänge]]></category>
		<category><![CDATA[Zwangsgedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Zwangsstörungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://seelenfrieden24.de/?p=8781</guid>

					<description><![CDATA[<p>(M)eine Weihnachtsgeschichte Teil 3: Wie habe ich Weihnachten damals mit meiner psychischen Erkrankungen erlebt? Wie sehr mich schon die Vorweihnachtszeit stresste, lest Ihr im ersten Teil meiner Weihnachtsgeschichte. Und wie schlimm sich vor allen Dingen meine Angststörung mit Panikattacken am Weihnachtsmorgen zeigte, lest Ihr im zweiten Teil meiner Weihnachtsgeschichte. Ich war also vom &#8222;Spaziergang&#8220; zurück [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://seelenfrieden24.de/weihnachten-mit-depressionen-und-panikattacken/">Weihnachten mit Depressionen und Panikattacken</a> first appeared on <a href="https://seelenfrieden24.de">Therapie Panikattacken, Angststörung, Phobie</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>(M)eine Weihnachtsgeschichte Teil 3: Wie habe ich Weihnachten damals mit meiner psychischen Erkrankungen erlebt?</strong></p>
<p><span id="more-8781"></span></p>
<p>Wie sehr mich schon die Vorweihnachtszeit stresste, lest Ihr im<a href="https://seelenfrieden24.de/wie-ich-einst-weihnachten-mit-psychischen-erkrankungen-feierte-i-teil-1/" target="_blank" rel="noopener"> ersten Teil meiner Weihnachtsgeschichte</a>. Und wie schlimm sich vor allen Dingen meine Angststörung mit Panikattacken am Weihnachtsmorgen zeigte, lest Ihr im <a href="https://seelenfrieden24.de/erinnerung-mein-weihnachten-mit-psychischen-erkrankungen/" target="_blank" rel="noopener">zweiten Teil meiner Weihnachtsgeschichte</a>.</p>
<p>Ich war also vom &#8222;Spaziergang&#8220; zurück und es gab Kaffee und Kuchen. Kaffee und Tee trinke ich wegen des Koffeins bzw. Teeins nicht, was ja in den Augen eines Kaffeetrinkers völliger Blödsinn ist. &#8222;Also ich habe davon keinen hohen Puls.&#8220; Mit den Worten &#8222;Bitte gib mir einfach die Wasserflasche&#8220; ignorierte ich diese Diskussion. Mit dem Kuchen hatte ich auch so meine Probleme, denn auch der raffinierte Zucker triggert meine Unruhe. &#8222;Wenn Du eh nichts isst, muss ich das ja nicht machen.&#8220;</p>
<p>Mit diesem Druck konnte ich überhaupt nicht umgehen und emotionslos wie ich war antwortete ich: &#8222;Die Ironie ist ja, dass Du weißt, dass ich diese Dinge nicht esse / trinke und Du machst / besorgst sie trotzdem!&#8220;<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ja, ich ging früher voll auf Konfrontation, weil mir sachliche Gespräche zu anstrengend waren und mir generell alles gleichgültig war. Ich würgte mir ein Stück Kuchen rein und versuchte mich zu beherrschen, damit wir einen schönen Weihnachtsabend verbringen konnten.</p>
<h2>Weihnachten mit Depressionen und Panikattacken</h2>
<p>Meine Depressionen waren ein Ergebnis meiner Angst- und Panikstörung. Und so erfolgten diese Beschwerdebilder auch in den nächsten Stunden nacheinander. Der Lichterbogen wurde eingeschaltet, der Adventskranz angezündet und das Licht gedimmt. Reize, mit denen ich überhaupt nicht zurecht kam. Nach einer Stunde Smalltalk, auf den ich mich kaum konzentrieren konnte, weil das Gesicht der Person mir gegenüber in diesem Licht unwirklich vorkam, gabs dann Kartoffelsalat mit Würstchen.</p>
<p>Desto öfter mein Blick zwischen nah und fern wechselte (Person und Teller) desto schlimmer wurde dieses benommene, neblige Gefühl. Mein Atem wurde schneller, ich wackelte mit dem linken Bein unter dem Tisch, kniff mich in den Oberschenkel. Das Herz pochte mir bis in den Hals und mir wurde heiß. Ich hatte das Gefühl, und das weiß ich heute noch genau, als würde mein Kopf gleich einfach in den Teller Kartoffelsalat fallen. Als würde ich ohnmächtig werden und keine Kontrolle mehr über meinen Körper haben.</p>
<p>Die Unterhaltung wurde immer schwerer. Ich merkte, wie meine Stimme zittrig wurde und die andere Person immer mehr in meinem Nebel verschwand. Ich machte Übungen mit meinem Gesicht, in dem ich überprüfte, ob ich auch noch beide Mundwinkel hochziehen könnte, denn meine Wangen fühlten sich bereits taub an und ich es fühlte sich an, als würden mir meine Muskeln erschlaffen.</p>
<h2>Angststörungen und Panikattacken:<br />
Angst vor Kontrollverlust und Ohnmacht</h2>
<p>Ich flüchtete auf die Toilette und riss das Fenster auf. Draußen war es bereits dunkel. Auch Dunkelheit machte mir Angst, denn irgendwie bedeutete Dunkelheit für mich, dass das Leben still steht. Dunkelheit hatte für mich etwas von Hilflosigkeit und Alleinsein. Wenn es dunkel ist, haben die Ärzte geschlossen und in die Notaufnahme wollte ich nicht schon wieder. Jeden Tag war ich froh, wenn es endlich hell wird. Deshalb mochte ich die Sommermonate so.</p>
<p>Ich schnappte nach Luft, denn es fühlte sich schon wieder nach dem Ende meines Lebens an. Ich glaubte, dass mein Körper nicht mehr alleine einatmen konnte. Ein neues Symptom. Ich atmete unkontrolliert und ewig lang aus und dann war da eine Pause. Panisch atmete ich wieder ein, meine Beine begannen zu zittern und die Taubheitsgefühle wurden schlimmer. Heute weiß ich, dass ich hyperventilierte, heute und dank meiner<a href="http://www.seelenfrieden24.de/meine-angebote" target="_blank" rel="noopener"> 8-Wochen-Programme</a> weiß ich, dass ich mir den Teufelskreis selbst schnürte. Doch das konnte ich damals nicht sehen.</p>
<p>Ich legte mich auf den Boden und die Beine auf den Wannenrand. Mir wurde plötzlich kalt und ich bekam Schüttelfrost. &#8222;Bist Du eingeschlafen?&#8220;, fragte die Person durch die verschlossene Tür. &#8222;Ich komme sofort&#8220;, antwortete ich und meine Wut, diesen Tag auf diese Weise verbringen zu müssen, wurde immer stärker. Mein Zorn ging leider auch in Richtung der Person, mit der ich Weihnachten verbringen sollte, da sie mir diesen Tag ja &#8222;angetan&#8220; hat, was natürlich völliger Blödsinn war.</p>
<h2>Den Teufelskreis der Angst und Panik erkennen</h2>
<p>Ich lag also auf dem Boden und erinnerte mich: Immer, wenn das Kältegefühl kam, wurden die Symptome besser und ich betete, dass das auch in dieser Situation der Fall war. Normalerweise sollte sich die Angst mit dieser Erkenntnis neutralisieren, denn wenn man den Teufelskreis der Angst erkennt und versteht, dass sich die Dinge wiederholen und dabei &#8222;nicht wirklich&#8220; etwas passiert, sollte ein erstes Gefühl der Sicherheit eintreten. Dass funktioniert nur leider nicht so einfach, weil ohne klare Sicht (und die hat ein Betroffener nicht) der Körper und die Psyche nicht von dem Stresslevel herunterkommen. Denn die nächsten Herausforderungen, vor denen ich Angst hatte, standen ja schon bevor.</p>
<p>In meinem Fall die Bescherung. Wir überreichten uns die Kleinigkeiten. Die andere Person freute sich, was mich freute und ich, ich wurde wieder einmal zum Schauspieler. Ich versuchte zu lachen und mich ebenfalls zu freuen, doch es kam nicht von Herzen. Mein Herz war tot. Eingefroren. Kalt.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Durch die Todesängste und den Zustand, dass ich nicht mal mehr meinen Alltag bewerkstelligen konnte, durch die Hilflosigkeit und den verlorenen Glauben an Besserung hatte ich so große Depressionen, dass kein Geschenk der Welt mich dieses hätte auch nur kurz vergessen lassen können, wie aussichtslos mein Leben ist. Meine Gedanken kreisten eher schon um die Frage, wie ich nach Hause kommen sollte.</p>
<h2>Psychische Erkrankungen bedeuten,<br />
das eigene Leben nicht mehr steuern zu können</h2>
<p>Ich schrieb einem Freund, der ebenfalls in der Stadt wohnt, aber mit mir auf dem Dorf, in dem es keinen Taxistand gab, aufwuchs. Die Chance war groß, dass er am Abend ebenfalls wieder zurück in die Stadt fahren würde. Dem war auch so, er wollte um 21 Uhr in Richtung Disco fahren und er erklärte sich bereit, mich mitzunehmen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Um 20.30 Uhr überkam mich dann das Gefühl der Reue und Unzufriedenheit. Ich erkannte, dass ich wieder einige Stunden, also kostbare Zeit, kaputt gemacht hatte. Ich hatte nichts davon, weil ich mich wie ferngesteuert fühlte und die andere Person hatte nichts davon, weil ich mich ihr gegenüber nicht fein verhalten konnte. Das war keine Absicht. Ich hatte einfach keine anderen Möglichkeiten. Mein Körper und meine Psyche stellten mir keine Alternativen. Ich musste selbst sehen, wie ich überlebte.</p>
<h2>Auf eine Panikattacke folgt dann die Depression und Erschöpfung</h2>
<p>Ich rutschte in eine depressive Phase ab, weil ich es, so wie ich es damals wahrnahm, wieder einmal versaute. In den letzten 30 Minuten versuchte ich also, die letzten vier Stunden wieder gut zu machen, überschüttete die Person gegenüber mit Liebe, Umarmungen und Tränen.</p>
<p>Sie war wohl nicht böse, riet mir wieder einmal zu einem Psychologen zu gehen. Ich hatte ja bereits einen Termin, der war aber erst im kommenden April 2012. Ich hatte keine Ahnung, wie ich die vier Monate bis dahin überstehen sollte und &#8211; was ja eigentlich klar war &#8211; wusste ich, dass so ein Termin ja auch nicht alles gut machen könnte.</p>
<p>Mein Kumpel holte mich ab. Das Haus zu verlassen war wie ein Befreiungsschlag. Ich bekam wieder Luft. Das Einsteigen in das Auto meines Kumpels war wie der nächste Käfig. In dieser Zeit machte ich Dinge, die ich nicht wollte, nur, weil sie besser als die Alternative waren. Es war schrecklich. Ich versuchte, durchs Leben zu kommen, bin teilweise in Abhängigkeiten und Momente gerutscht, die ich, als ich noch &#8222;ich&#8220; war, nie getan hätte, nur, um überleben zu können.</p>
<p>Mein Freund setzte mich zu Hause in meiner Wohnung ab und ich fiel müde ins Bett. Meine Energie reichte nicht einmal mehr, um mir die Kleidung auszuziehen. Ich war traurig. Traurig, weil ich seit Monaten keinen &#8222;normalen&#8220; Tag mehr erleben konnte. Traurig, weil meine Freunde von &#8222;damals&#8220; nun in der Disco feiern und ich diese Enge nicht mehr ertragen konnte.</p>
<p>Mein Freundeskreis wurde immer kleiner. Nicht, weil sie mich gleich aufgegeben hatten, sondern weil ich ihnen keine Antworten geben konnte. Meine einzige wirkliche Freundin, die mir Halt gab, war gerade nach Berlin gezogen und ich hoffte an diesem Abend einfach nur noch, dass der nächste Morgen schnell kommen und es wieder hell werden würde.</p>
<p>Am ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag ging das dann so weiter, denn an Feiertagen hatten keine Ärzte auf und ich fühlte mich völlig unsicher, weshalb ich den ganzen Tag Symptome spürte.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ich machte mich von Öffnungszeiten, einem Blutdruckgerät und Pseudofreunden abhängig und konnte absolut nicht sehen, dass der richtige Ansatz, um aus dieser Misere wieder herauszukommen, ganz wo anders lag, nämlich bei mir und meiner Vergangenheit.</p>
<p>Folgt mir auch auf <a href="http://www.instagram.com/seelenfrieden24" target="_blank" rel="noopener">Instagram</a>.</p>
<p>&nbsp;</p><p>The post <a href="https://seelenfrieden24.de/weihnachten-mit-depressionen-und-panikattacken/">Weihnachten mit Depressionen und Panikattacken</a> first appeared on <a href="https://seelenfrieden24.de">Therapie Panikattacken, Angststörung, Phobie</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Erinnerung: Mein Weihnachten mit psychischen Erkrankungen</title>
		<link>https://seelenfrieden24.de/erinnerung-mein-weihnachten-mit-psychischen-erkrankungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Claudia Borchers-Thier]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Dec 2020 16:37:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Über mich]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Angststörung]]></category>
		<category><![CDATA[Depressionen]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>
		<category><![CDATA[Onlinetherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Panik]]></category>
		<category><![CDATA[Panikattacken]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologe]]></category>
		<category><![CDATA[Therapeut]]></category>
		<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>
		<category><![CDATA[Zwang]]></category>
		<category><![CDATA[Zwangsgedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Zwangsstörung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://seelenfrieden24.de/?p=8772</guid>

					<description><![CDATA[<p>(M)eine Weihnachtsgeschichte Teil 2: Wie habe ich Weihnachten damals mit meiner psychischen Erkrankungen erlebt? Angst vorm Autofahren: An Weihnachten macht die Angst keine Pause Wie sehr mich schon die Vorweihnachtszeit stresste, lest Ihr im ersten Teil meiner Weihnachtsgeschichte. Ich entschied mich also, ein Taxi aus der Stadt (meiner Wohnung) hinaus aufs Dorf (mein Elternhaus) zu [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://seelenfrieden24.de/erinnerung-mein-weihnachten-mit-psychischen-erkrankungen/">Erinnerung: Mein Weihnachten mit psychischen Erkrankungen</a> first appeared on <a href="https://seelenfrieden24.de">Therapie Panikattacken, Angststörung, Phobie</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>(M)eine Weihnachtsgeschichte Teil 2: Wie habe ich Weihnachten damals mit meiner psychischen Erkrankungen erlebt?</strong></p>
<p><span id="more-8772"></span></p>
<h2>Angst vorm Autofahren:<br />
An Weihnachten macht die Angst keine Pause</h2>
<p>Wie sehr mich schon die Vorweihnachtszeit stresste, lest Ihr im<a href="https://seelenfrieden24.de/wie-ich-einst-weihnachten-mit-psychischen-erkrankungen-feierte-i-teil-1/" target="_blank" rel="noopener"> ersten Teil meiner Weihnachtsgeschichte</a>. Ich entschied mich also, ein Taxi aus der Stadt (meiner Wohnung) hinaus aufs Dorf (mein Elternhaus) zu nehmen, da ich keine Möglichkeit sah, diese 15 km selbst mit meinem Auto zurück zu legen.</p>
<p>Die Erwartungsangst vor erneuten Panikattacken war zu groß &#8211; oder &#8211; anders gesagt, hatte ich ja den ganzen Tag über Symptome wie Schwindel und Benommenheit sowie Herzrasen und Atembeschwerden und es kam für mich gar nicht in Frage, mit diesen Beschwerden überhaupt ins Auto einzusteigen.</p>
<p>Wie ich dann am Abend wieder zurück in die Stadt kommen sollte, wusste ich noch nicht. Von dem Taxi zu erzählen, war keine Option, denn gerade an diesem Weihnachts-Tag, der mir alles an Kraft abverlangte, hatte ich keine Nerven für ein „gute-Ratschläge-Gespräch“ ohne hilfreichen, unterstützenden Inhalt.</p>
<p>Doch auch mit dem Gedanken an das Taxi war mir nicht wohl. Was, wenn mir schlecht wird oder ich diese Wahrnehmungsstörungen habe? Wenn plötzlich Körperteile taub werden und kribbeln und mein Herz zu rasen beginnt? Ich würde peinlich auffallen, Gesprächsthema unter den Taxifahrern werden.</p>
<p>Ich zog mir eine schwarze Hose und eine Bluse an und ging ins Badezimmer. Ich machte mich notdürftig fertig. Der Boden bewegte sich und obwohl ich es mir vornahm, schaffte ich es nicht, mich zu schminken. Die innere Unruhe war so groß, ich fühlte mich zittrig und mehr als ein Zopf war nicht drin.</p>
<h2>Angst vor dem Kontrollverlust:<br />
Sie verfolgt Betroffene zu jeder Zeit</h2>
<p>Als ich nochmal in den Spiegel blickte, war meine Wahrnehmung neblig. Da war er wieder der Moment, in dem ich glaubte, jeden Moment umzukippen. Niemand würde mich finden, ich würde keine Hilfe bekommen. Ich machte meine Wohnungstür einen Spalt auf.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Einen Sinn gab es dabei nicht wirklich, denn ich hatte keinen Notfallkontakt im Haus. Und einem Freund oder einer Freundin wollte ich jetzt auch nicht schreiben, schließlich war es schon nach 13 Uhr am heiligen Abend. Mit der offenen Tür fühlte ich mich aber wohler, denn die Person, die auf mich wartete, würde mich spätestens ab 15.30 Uhr kontaktieren und, würde ich mich nicht melden, suchen.</p>
<p>Nun stand mir der nächste große Schritt bevor: Die Wohnung verlassen, einmal quer über den Marktplatz gehen und a Taxistand in ein Taxi steigen. „Hoffentlich ist auch gerade ein Taxi da, nicht dass ich da warten muss!“, schoss es mir durch den Kopf. Denn warten und still stehen konnte ich gar nicht. Ich tippelte dann immer von einem Fuß auf den anderen und die Fugen der Gehwegplatten wurden zu einer Masse.</p>
<p>Schon im Treppenhaus fühlte sich das Geländer, an dem ich mich mit der linken Hand festhielt, irgendwie weich an oder, anders ausgedrückt, meine Hand fühlte sich an wie Gummi, ich fühlte das Geländer nicht. Sofort atmete ich panisch und schneller und ich setzte mich auf eine Stufe, um noch mal rasch den Blutdruck zu kontrollieren.</p>
<p>Meine Lieblingsaufgabe seit einigen Monaten, die zu einer Zwangsstörung wurde. Wie immer, ein perfekter Wert &#8211; ich verließ das Haus und rannte quasi über den Marktplatz. In einem normalen, entspannten Tempo konnte ich schon lange nicht mehr gehen. Wenn ich mein Körper nicht auf Touren brachte, dann fühlte es sich an, als hätte ich keine Kontrolle mehr über ihn gehabt.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Es war kalt, meine Augen tränten ein bisschen und schon war das Kopfsteinpflaster verschwommen. Schreckhaft schaute ich hoch und auch die rote Aufschrift „Malteser-Apotheke“ konnte ich nicht mehr erkennen. Mein Herz pochte, mir wurde heiß. Glücklicherweise konnte ich bereits ein Taxi stehen sehen.</p>
<h2>Der Teufelskreis der Angst ist allgegenwärtig</h2>
<p>In dem Moment war das Taxi wie ein Ufer für mich, als sei ich zuvor im offenen Meer rumgeirrt, obwohl ich andererseits ja auch vor dem Taxi Angst hatte. Ich riss die hintere Tür auf, schmiss meine Tasche hinein, zog meine Jacke aus und stieg ein.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Nachdem ich dem Fahrer mein Ziel mitteilte, steckte ich mir Kopfhörer in die Ohren. Nicht weil ich Musik hören wollte, denn ich diesen Panikphasen hat mich selbst Musik nervös gemacht. Sie war mir zu laut. Nein, ich wollte so vermeiden, dass mich der Fahrer anspricht.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ich zog den Kragen meiner Bluse weg vom Hals, weil ich ein Kloßgefühl im Hals bekam und deshalb die Luft knapp wurde. Dabei lag der Kragen der Bluse gar nicht eng am Hals an und doch zog ich ihn so weit es ging nach vorne. Mit dem Zeigefinger der rechten Hand versuchte ich dann meinen Puls am linken Arm zu messen, natürlich konnte ich mein Blutdruckgerät ja nicht einfach auspacken.</p>
<p>Mindestens 120, das war klar. Ich konzentrierte mich auf meine Oberschenkel, fixierte einen Punkt und unten an der Straße meines Elternhauses stieg ich aus, damit man das Taxi aus dem Fenster auch nicht sehen konnte.</p>
<p>Die restlichen Meter wackelte ich mit weichen, zittrigen Beinen „nach Hause“, mit dem Wissen, dass ich dort, was das Hilferufen angeht, erstmal in Sicherheit bin.</p>
<p>Heute weiß ich, dass ich Sicherheiten an einer Stelle suche, an der ich alle Sicherheiten einst verloren hatte. Kein Wunder, dass das Gefühl dieser Sicherheit dort nie in mir aufkam. Aber das verstehe ich erst seit meinem <a href="http://www.seelenfrieden24.de/meine-angebote" target="_blank" rel="noopener">Therapie-Programm</a>.</p>
<h2>Die kleinsten Aufgaben sind bei Angststörungen<br />
und Panikattacken eine unüberwindbare Herausforderung</h2>
<p>Die Person, die ich besuchte, war gerade selbst erst heim gekommen und drückte mir den Hund in die Hand mit der Bitte, ihn noch auszuführen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Was sagst Du da? Meine Kraft war zu diesem Zeitpunkt bereits erschöpft. Ich wollte mich setzen, mich zurück ziehen. Aber es würde niemand verstehen. Was hatte ich an dem Tag schon gemacht, um mich ausruhen zu müssen? Außerdem kann man einer kleinen Bitte ja nachkommen.</p>
<p>Aus eigentlich gutem Willen nahm man mir meine Tasche ab, die ich ja nicht hätte mit rumtragen müssen. Ich merkte, dass ich die Diskussion nicht gewinnen würde, nahm die Leine und den Hund und als ich mich umdrehte, um den Hof zu verlassen, kamen mir die Tränen. Mein Blutdruckgerät war jetzt nicht bei mir. Ein Gerät, von dem ich mich und meinen Zustand abhängig machte.</p>
<h2>Wenn die Angst lähmt&#8230; ein Teufelskreis</h2>
<p>Es war witzig. Selbst wenn es mir gut ging, der Blutdruck aber nicht so war, wie ich ihn wollte, entschied ist, dass es mir schlecht ging, obwohl es mir gut ging. Dann kamen die Symptome, weil der Blutdruck ja „schlecht“ war (ich hatte nie einen wirklich schlechten Blutdruck, nur in meiner Wahrnehmung) und dann wurden die Werte immer besorgniserregender.</p>
<p>Aber zurück zum Spaziergang. So sehr ich auch Angst vor der Stadt hatte (Menschenmengen…) so viel Angst hatte ich auch auf dem Feldweg (Weite, Alleinsein…).</p>
<p>Beim letzten Haus, bevor es aufs Feld hinaus ging, machte ich Halt. Denn wenn etwas sein würde, könnte ich da ja noch schnell klingeln. Ich zündete mir eine Zigarette an und verweilte mit dem Hund etwa 20 Minuten.</p>
<p>Ich weiß noch, wie ich zu dem Hund, mit dem ich auch groß wurde und den ich liebte, weinend und streichelnd gesprochen habe, als er immer wieder versuchte, weiter zu gehen. „Carmen, es tut mir so leid, aber ich kann das gerade nicht. Ich bin furchtbar krank geworden und das, was uns einmal Spaß gemacht hat, macht mir jetzt große Angst. Es lähmt mich. Es macht mich unfähig zu leben. Bitte verzeih mir das.“</p>
<p>Nach etwa 20 Minuten bin ich schnell zurück ins Haus, wo nun ein toller Weihnachtsabend verbracht werden sollte.</p>
<p>Weiter gehts in <a href="https://seelenfrieden24.de/weihnachten-mit-depressionen-und-panikattacken/" target="_blank" rel="noopener">Teil 3</a>. Folgt mir auch auf <a href="http://www.instagram.com/seelenfrieden24" target="_blank" rel="noopener">Instagram</a>.</p><p>The post <a href="https://seelenfrieden24.de/erinnerung-mein-weihnachten-mit-psychischen-erkrankungen/">Erinnerung: Mein Weihnachten mit psychischen Erkrankungen</a> first appeared on <a href="https://seelenfrieden24.de">Therapie Panikattacken, Angststörung, Phobie</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wie ich einst Weihnachten mit psychischen Erkrankungen &#8222;feierte&#8220;</title>
		<link>https://seelenfrieden24.de/wie-ich-einst-weihnachten-mit-psychischen-erkrankungen-feierte-i-teil-1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Claudia Borchers-Thier]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Dec 2020 17:29:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Über mich]]></category>
		<category><![CDATA[Angststörungen]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout]]></category>
		<category><![CDATA[Depressionen]]></category>
		<category><![CDATA[Panikattacken]]></category>
		<category><![CDATA[psychische Erkrankungen]]></category>
		<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>
		<category><![CDATA[Zwänge]]></category>
		<category><![CDATA[Zwangsstörungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://seelenfrieden24.de/?p=8760</guid>

					<description><![CDATA[<p>(M)eine Weihnachtsgeschichte Teil 1: Wie habe ich Weihnachten damals mit meiner psychischen Erkrankungen erlebt? Ich erinnere mich sehr gut daran...</p>
<p>The post <a href="https://seelenfrieden24.de/wie-ich-einst-weihnachten-mit-psychischen-erkrankungen-feierte-i-teil-1/">Wie ich einst Weihnachten mit psychischen Erkrankungen „feierte“</a> first appeared on <a href="https://seelenfrieden24.de">Therapie Panikattacken, Angststörung, Phobie</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>(M)eine Weihnachtsgeschichte Teil 1: Wie habe ich Weihnachten damals mit meiner psychischen Erkrankungen erlebt?</strong></p>
<p><strong>Ich erinnere mich sehr gut daran. In 2011 breitete sich meine psychische Erkrankung aus. Zuerst mit einer Angststörung, auf die ich täglich oder gar stündlich mit Panikattacken reagierte. Mit der Zeit folgten Zwänge und &#8211; wenn an dieser Stelle der Tiefpunkt noch nicht erreicht war, dann war er es spätestens, als ich in dann auch noch in eine schwere Depression rutschte.<span class="Apple-converted-space"> </span></strong></p>
<p><strong>Gibt es auch viele Situationen, die ich rückblickend als Tiefpunkt meiner psychischen Erkrankung definieren würde, so war Weihnachten 2011 auf jeden Fall einer davon.</strong></p>
<p><span id="more-8760"></span></p>
<h2>Weihnachten ist Stress pur,<br />
leidet eine Person unter psychischen Erkrankungen</h2>
<p>Schon der Monatswechsel von November auf Dezember machte mich unruhig, denn Weihnachten rückte immer näher und ich hatte mir noch keine Gedanken um ein Geschenk für eine bestimmte, andere Person gemacht.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Diese völlig unbedeutende Tradition des Schenkens übte regelrecht Druck auf mich aus, ich wurde zu Dingen gezwungen, zu denen ich nicht in der Lage war. In keinem Universum hätte ich mit meinem Auto in die Stadt fahren, in ein Kaufhaus gehen und ein Weihnachtsgeschenk kaufen können.</p>
<p>Ich hatte wirklich genug andere Sorgen. Ich hatte Angst schlafen zu gehen und ich hatte Angst wach zu sein. Mir war den ganzen Tag schwindelig, ich fühlte mich benommen, mein Herz raste, die Brust schmerzte, die Luft wurde knapp und ich fürchtete jeden Moment umzukippen. Rief ich am Tag nicht den Notarzt, dann spätestens in der Nacht, weil ich mit Atemnot und schnellem Puls aufwachte, einen Herzinfarkt kommen sah und Todesängste durchlebte. Und das alles in meiner vermeintlich sicheren Wohnung. Draußen waren die Panikattacken noch schlimmer. <span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<h2>Weihnachten mit Angststörungen und Panikattacken,<br />
Burnout und Depressionen sowie Zwangsstörungen</h2>
<p>Aber zurück zum Weihnachtsgeschenk bzw. meiner Unfähigkeit, eines kaufen zu können. Natürlich war ich in erster Linie sauer auf mich selbst oder auf diese Erkrankung, denn damals war ich machtlos, ich fand trotz größter Anstrengung und vieler Versuche keine Hilfe und so gab ich auf, zog mich zurück, überwachte meinen Blutdruck und meinen Puls und versuchte, die Tage und die Nächte zu überstehen.</p>
<p>Vielleicht war ich aber auch sauer auf diesen einen Mensch, den ich beschenken &#8222;sollte&#8220;, weil sie mich von der Last des Schenkens nicht befreite. Aber sie verstand meine damaligen, alltäglichen, unüberwindbaren Herausforderungen einfach nicht.</p>
<p>Sie wurde deshalb auf emotionaler Ebene zu meinem Feind. Vor ihr musste ich eine Rolle spielen, meinen Zustand und meine Probleme weg lächeln und eine Stärke zeigen, die ich nicht hatte.</p>
<p>Es war alternativlos. Trotz mehrmaliger, verzweifelter Versuche bekam ich von ihr nicht die mentale Unterstützung und Sicherheit die ich brauchte, denn sie konnte meine Worte einfach nicht verstehen und der Ratschlag, einen Therapeuten aufzusuchen, brachte mich definitiv nicht weiter. Schließlich wusste ich nicht, wie ich die nächsten fünf Minuten aushalten sollte.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Auf der anderen Seite musste ich mich zusammen reißen, denn ich konnte der Person, die Weihnachten auf mich wartete nicht noch mehr Kummer machen, denn es war das erste Weihnachten ohne ein besonderes Familienmitglied.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Oder anders: Es war das erste Weihnachten ohne das Familienmitglied, an dem wir es auch nicht anrufen konnten. Viele Weihnachten zuvor war die Person zwar körperlich nicht da, wir konnten sie aber in der Klinik anrufen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Heute weiß ich natürlich, dass die Person, die meinen Besuch erwartete, keine Schuld trifft. Man darf andere Menschen nicht in die Pflicht nehmen, fehlende Sicherheiten zu kompensieren. Man findet seine Sicherheiten nicht bei anderen Menschen, man macht sich lediglich von ihnen abhängig.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<h2>Weihnachten triggert das Trauma psychischer Erkrankungen</h2>
<p>Sicherheiten, die man im Rahmen eines Traumas verloren hat, kann man nur selbst wiederfinden und zwar indem man erkennt, an welcher Stelle genau man seine Sicherheit einst verloren hat. Damals konnte ich das nicht sehen.</p>
<p>Ich bin sicher, dass es vielen Menschen da draußen so geht, deshalb könnt Ihr Euch jederzeit bei mir melden, denn mein Therapie-Konzept und meine <a href="http://www.seelenfrieden24.de/meine-angebote" target="_blank" rel="noopener">Therapie-Programme</a> führen genau an diesen ausschlaggebenden Punkt, weshalb Angststörungen und Panikattacken, Burnout und Depressionen sowie Zwangsstörungen dann neutralisiert werden können.</p>
<h2>Erwartungsangst: Wenn Weihnachten zu einer Herausforderung wird</h2>
<p>Das Geschenk jedenfalls habe ich dann online bestellt und so langsam rückte der heilige Abend näher. Ich fühlte mich völlig überfordert, viele Gedanken schwirrten mir durch den Kopf.</p>
<p>-Wie genau soll ich eigentlich die 15 Kilometer zu meinem Elternhaus fahren? Hatte ich auf der einen Seite auch das Gefühl in Gesellschaft „sicherer“ zu sein, weil in Gesellschaft jemand einen Arzt rufen könnte, sollte ich einen Herzinfarkt erleiden, so stellte diese Entfernung eine unfassbare Weite dar.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ich bekam meine erste und dritte Panikattacke im Auto, weshalb ich gar kein Auto mehr fuhr und Busse fuhren an hl. Abend in dieser kleinen Stadt nur bis 13 Uhr. Ich sollte mich aber erst auf ca. 16 Uhr einfinden. Allein in diesem Haus voller (schlechter) Erinnerungen wollte ich auch nicht sein.</p>
<p>-Welche Garderobe wird eigentlich von mir in der ‚heilen’ Welt, in der man lacht und strahlt erwartet? In den letzten Monaten vernachlässigte ich mich so sehr, selbst zum Duschen konnte ich mich nur schwer aufraffen und ich konnte mir gar nicht vorstellen, etwas Hübsches aus dem Kleiderschrank herauszusuchen, weil mein leerer Körper und mein blasses, emotionsloses Gesicht gar nicht mehr dazu passte. Make Up hatte ich mir schon ewig nicht mehr nachgekauft.</p>
<p>-Wie soll ich die Benommenheit überspielen, die im gedimmten Licht oder gar bei Kerzenschein unaushaltsam werden wird? Wie soll ich mich verhalten, wenn ich gern alle Fenster aufreissen und nach Luft schnappen würde?</p>
<p>-Was, wenn der Puls anfängt zu rasen? Der Druck auf der Brust stärker wird und ich mich auf keine Gespräche mehr konzentrieren kann und mir jegliche Reize zu viel werden?</p>
<p>Etwa eine Woche vor dem Fest wurden diese Gedanken immer schlimmer und somit auch die täglichen Panikreaktionen. Denn mit meinem Grübeln setzte ich meinen Körper und meine Psyche so sehr unter Stress, dass mein Organismus eine direkte Antwort gab. Ich dachte daran, alles hinzuwerfen und blau zu machen.</p>
<p>Doch dafür habe ich zu viel Respekt und vor allen Dingen sah ich mich in der Pflicht, ein schönes Weihnachten zu bereiten, damit eine andere Person diesen Tag nicht allein und traurig verbringen muss.</p>
<p>Weiter gehts in <a href="https://seelenfrieden24.de/erinnerung-mein-weihnachten-mit-psychischen-erkrankungen/" target="_blank" rel="noopener">Teil 2</a>. Folge mir auch auf <a href="http://www.instagram.com/seelenfrieden24" target="_blank" rel="noopener">Instagram</a>.</p><p>The post <a href="https://seelenfrieden24.de/wie-ich-einst-weihnachten-mit-psychischen-erkrankungen-feierte-i-teil-1/">Wie ich einst Weihnachten mit psychischen Erkrankungen „feierte“</a> first appeared on <a href="https://seelenfrieden24.de">Therapie Panikattacken, Angststörung, Phobie</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Früher vs. Heute: Der Besuch im Restaurant</title>
		<link>https://seelenfrieden24.de/frueher-vs-heute-der-besuch-im-restaurant/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Claudia Borchers-Thier]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Sep 2020 12:49:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Über mich]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Angststörungen]]></category>
		<category><![CDATA[Essengehen]]></category>
		<category><![CDATA[Freunde]]></category>
		<category><![CDATA[Panik]]></category>
		<category><![CDATA[Panikattacken]]></category>
		<category><![CDATA[Restaurant]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://seelenfrieden24.de/?p=7777</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wundervolle Feedbacks, die Klienten zu meinen Therapie-Programmen und zu meinen individuellen Beratungen...</p>
<p>The post <a href="https://seelenfrieden24.de/frueher-vs-heute-der-besuch-im-restaurant/">Früher vs. Heute: Der Besuch im Restaurant</a> first appeared on <a href="https://seelenfrieden24.de">Therapie Panikattacken, Angststörung, Phobie</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wundervolle Feedbacks, die Klienten zu meinen Therapie-Programmen und zu meinen individuellen Beratungen aussprechen, belegen die Wirksamkeit meiner Online-Therapie, um Angststörungen und Panikattacken, Phobien oder Zwangsstörungen besiegen zu können. Das Geheimnis an meinem Beratungserfolg liegt nicht zuletzt in meiner Selbsterfahrung, denn nicht mein Fachwissen, sondern vor allen Dingen macht mein eigener Heilungsweg zur psychischen Gesundheit den Experten in mir aus. Nur durch meine eigenen Erfahrungen mit psychischen Erkrankungen habe ich die Fähigkeit entwickelt, gute von schlechten Ratschlägen unterscheiden zu können.</strong></p>
<p><strong>Besonders interessiert sind meine Klienten an meinen &#8222;Früher vs. Heute&#8220; Erzählungen. Geschichten, in denen ich von meinen damaligen Symptomen, Gedanken, Gefühlen und Verhaltensweisen berichte und gegenüberstelle, wie ich heute mit diesen Situationen umgehen kann.</strong></p>
<p><span id="more-7777"></span></p>
<h2>Früher vs. Heute: Der Besuch im Restaurant</h2>
<p>Gestern Abend war ich nach Feierabend mit Freunden essen.</p>
<p>Also zuerst einmal hätte ich mich während des Teufelskreises mit der <a href="https://seelenfrieden24.de/angststoerung/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Angststörung</a>, den <a href="https://seelenfrieden24.de/panikattacken/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Panikattacken</a>, <a href="https://seelenfrieden24.de/zwangsstoerung/">Zwängen</a> und Depressionen gar nicht zu diesem Essen verabredet.<span class="Apple-converted-space"> Die <a href="https://seelenfrieden24.de/psychische-erkrankungen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">psychische Erkrankung</a> machte es mir unmöglich.</span></p>
<p>Die <strong>Depressionen</strong> blockierten mein Interesse an Zwischenmenschlichkeit sowie auch meine Energie, mich überhaupt anzuziehen. Weiter war da so viel Teilnahmslosigkeit und Freudlosigkeit &#8211; und mal ehrlich &#8211; ich hatte auch keinerlei Möglichkeit, mich auf Gespräche mit anderen Personen einzulassen. Auf der einen Seite, weil mich die Geschichten vergleichbar sorgloser Menschen nicht interessierten und noch weiter runterzogen, auf der anderen Seite, weil es meine Kraft nicht zugelassen hatte, ein Lächeln aufzusetzen und nicht zu vergessen, weil ich mich gar nicht auf andere Menschen konzentrieren konnte, da ich ausschließlich auf meinen eigenen Körper und etwaige Symptome achtete.</p>
<p>Die <strong>Angststörung mit Panikattacken</strong> machte mir den Besuch im Restaurant ebenfalls unmöglich, denn mal abgesehen von der Abgeschlagenheit und der Unfähigkeit zu interagieren war da die <a href="https://seelenfrieden24.de/angst-vor-der-angst-panikattacken/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Angst vor der Angst</a>. Die wahrscheinlich schlimmste Komponente in dem Teufelskreis der Angst und Panik, aus der <a href="https://seelenfrieden24.de/vermeidungsverhalten-angst-panik/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vermeidungsverhalten</a> resultierte, was man an diesem Beispiel sieht.</p>
<p><strong>Erwartungsangst</strong>: „Was ist, wenn ich Schwindel und Benommenheit fühle? Wenn mein Herz rast und sich der Körper wie taub anfühlt? Was, wenn ich wieder diese Leere im Kopf habe und glaube, die Kontrolle zu verlieren? Wenn sich das Gefühl breit macht, ohnmächtig zu werden und alle sehen mich dann an? Was, wenn der Atem schwer wird, sich der Boden bewegt und ich nicht mehr richtig sehen kann? Wenn ich die Stimmen der sprechenden Personen nicht mehr unterscheiden kann und meine gesamte Umwelt zu einer verschwommenen Masse wird?</p>
<p>Die <strong>Zwangsstörung</strong> verhinderte dann schlussendlich das Essen im Restaurant, denn wenn oben genannte Symptome eintreten würden, könnte ich mich ja unmöglich da mit einem am Arm schon „festgewachsenen“ Blutdruckgerät an den Tisch setzen und im 30-Sekunden-Rhythmus meine Werte überprüfen, noch könnte ich stundenlang meinen Sauerstoffanteil im Blut und meine Herzfrequenz überwachen.</p>
<h2><span class="Apple-converted-space">Angst- und Panikstörung: Mein frühes Ich: </span></h2>
<p><strong>Und &#8211; denke ich an früher, wäre genau das alles auch passiert, denn:</strong></p>
<p>Das Licht in dem Lokal war nahezu aus, die einzigen Lichtquellen waren stylische Lampen, die aber nur ein zaghaftes, schwummriges, warmes, gelb-orangenes Licht von sich gegeben haben. Da war er, der Trigger. Diese künstliche Wahrnehmung hätte meinen Teufelskreis in Sachen Symptome früher ausgelöst und meine damaligen Denkprozesse hätten dann die Panikattacke mit Todesangst perfekt gemacht.</p>
<p>Gestern nahm ich meinen früheren Trigger wahr, ich war einmal mehr stolz, dass mir dieser Trigger nichts mehr anhaben kann und dass durch die Anleitung meiner <a href="https://seelenfrieden24.de/programme-zur-hilfe/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Therapie-Programme</a> keine Symptome und damit auch keine Denkspirale mehr ausgelöst wird. Ich war stolz, dass ich mich mittlerweile auf die im dunklen Licht schlecht leserliche Speisekarte und auf die Gespräche mit meinen Freunden konzentrieren konnte.</p>
<p>Dennoch schaute ich umher und fragte mich, wie all die lächelnden, vermeintlich sorglosen Menschen um mich herum diese komische Wahrnehmung gar nie empfinden oder empfunden haben. Dass sie gar nicht verstehen würden, was ich mit „komischer Wahrnehmung“ meine, obwohl ja die Sicht auf die kleinen Buchstaben der Speisekarte durchaus „komisch“ war und das anschließende Hochschauen, wenn sich die Pupillen umstellen, ebenfalls „komisch“ war.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Es handelt sich hier nicht um eine Einbildung, sondern ist diese „komische Wahrnehmung“ auf das unvorteilhafte Licht zurückzuführen und für jeden Menschen gleich. Aber Menschen, die nie etwas von Angststörungen und Panikattacken gehört haben, triggert es eben nicht und sie können sich nicht ausrechnen, was dieses auf den ersten Blick stylische Licht anrichten bzw. anstoßen kann. Zum Glück. Denn man wünscht niemandem diese Gefühle. Heißt aber auch, dass „uns“ niemand wirklich versteht.</p>
<p><strong>Aus dem Grund auch mein Satz: Es ist nicht mein Fachwissen, sondern meine Selbsterfahrung, die den Experten in mir und meinen 8-Wochen-Programmen ausmacht.</strong></p>
<p>Ganz schlimm wäre es auch auf dem Weg zur Toilette gekommen. Nachdem ich früher eine längere Zeit an dem Tisch und in dem ätzenden Licht gesessen hätte, hätte ich Reize nicht mehr filtern können und es wäre zu einer Benommenheit gekommen. Wäre ich aufgestanden, so hätte ich eine Gangunsicherheit und Schwindel gehabt, ebenso Sehstörungen. Die Toilette war im Untergeschoss und über Treppen zu erreichen, deren Belag silber glitzerte. Die Glitzer-Elemente sprangen auf den Stufen, auf die man beim Laufen schaut, förmlich umher, da im Treppenhaus zudem dann der volle Gegensatz zum warmen Licht war, nämlich eine helle, kalte LED Beleuchtung.</p>
<p>Eine hektische Atmung hätte eingesetzt, was das Schwindelgefühl verstärkt hätte und Luftnot sowie Brustenge ausgelöst hätte. Ich hätte schwarze Punkte gesehen und mich nicht mal mehr getraut, die Tür der Toiletten-Box abzuschließen, für den Fall, dass ich darin ohnmächtig werde. Irgendwie hätte ich es zurück zum Tisch geschafft, Lähmungserscheinungen und Todesängste wären hinzugekommen.</p>
<p>Ich hätte mir aus Anstand maximal eine kleine, schnell zu verzehrende Vorspeise bestellt, um dann ebenso schnell flüchten zu können. Mit dem Gefühl, keine Kontrolle über Messer und Gabel zu haben, durch Taubheitsgefühle in den Armen und mit dem Gefühl, dass im Falle einer Ohnmacht mein Kopf einfach ins Essen fällt.</p>
<h2>Panik und Angstzustände: Mein heutiges Ich:</h2>
<p>Gestern, ja gestern aber habe ich einfach eine Vorspeise und ein Hauptmenü gegessen, von den letzten Wochen meines Lebens erzählt und ich habe meine Freunde zu den letzten Wochen ihres Lebens interviewt, dann sind wir ein Eis essen gegangen in der Stadt und dann haben wir uns am Auto verabschiedet.</p>
<p>Niemals wäre ich damals im Rahmen meiner Angststörung mit Panikattacken, Depressionen und Zwängen noch Auto gefahren. Meine Beziehung zum Autofahren mal an einer anderen Stelle. Früher wäre ich zu diesem Zeitpunkt, an dem meine Freunde ihr Eis bestellten schon am EKG in der Notaufnahme gesessen.</p>
<p><strong>Mein Heilungsweg</strong> ist als Anleitung in meinen Therapie bzw. <a href="https://seelenfrieden24.de/meine-angebote/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">8-Wochen-Programmen</a> zu finden. Schaut Euch auch meine <a href="https://seelenfrieden24.de/beratungserfolge/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Feedbacks</a> an und folgt mir gerne auf <a href="http://www.instagram.com/seelenfrieden24" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Instagram</a>.</p><p>The post <a href="https://seelenfrieden24.de/frueher-vs-heute-der-besuch-im-restaurant/">Früher vs. Heute: Der Besuch im Restaurant</a> first appeared on <a href="https://seelenfrieden24.de">Therapie Panikattacken, Angststörung, Phobie</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Meine Angst- und Panik Erfahrung</title>
		<link>https://seelenfrieden24.de/meine-angst-und-panik-erfahrung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Claudia Borchers-Thier]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Mar 2020 19:47:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Angst & Panik]]></category>
		<category><![CDATA[Über mich]]></category>
		<category><![CDATA[Agoraphobie]]></category>
		<category><![CDATA[Alleinsein]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Angst vor der Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Angststörung]]></category>
		<category><![CDATA[Angstzustände]]></category>
		<category><![CDATA[Anspannung]]></category>
		<category><![CDATA[Atemnot]]></category>
		<category><![CDATA[Auto]]></category>
		<category><![CDATA[Autofahren]]></category>
		<category><![CDATA[Benommenheit]]></category>
		<category><![CDATA[Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[besiegen]]></category>
		<category><![CDATA[Brustenge]]></category>
		<category><![CDATA[Brustschmerzen]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[Einkaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Einsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrung]]></category>
		<category><![CDATA[Erwartungsangst]]></category>
		<category><![CDATA[Herzrasen]]></category>
		<category><![CDATA[Herzstechen]]></category>
		<category><![CDATA[Herzstolpern]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Hitzegefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Hyperventilation]]></category>
		<category><![CDATA[Kontrollverlust]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Luftnot]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenmengen]]></category>
		<category><![CDATA[Nervosität]]></category>
		<category><![CDATA[Notarzt]]></category>
		<category><![CDATA[Notaufnahme]]></category>
		<category><![CDATA[Panik]]></category>
		<category><![CDATA[Panikattacken]]></category>
		<category><![CDATA[Panikstörung]]></category>
		<category><![CDATA[Programm]]></category>
		<category><![CDATA[Psychotherapeut]]></category>
		<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafstörungen]]></category>
		<category><![CDATA[Schweißausbrüche]]></category>
		<category><![CDATA[Schwindel]]></category>
		<category><![CDATA[Sehstörungen]]></category>
		<category><![CDATA[Selbsthilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Stadt]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Supermarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Taubheitsgefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Therapeut]]></category>
		<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Unruhe]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrnehmungsstörungen]]></category>
		<category><![CDATA[Zittern]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://seelenfrieden24.de/?p=4205</guid>

					<description><![CDATA[<p>Lange, bevor ich selbst Fachwissen erlernte, war ich selbst Betroffene psychischer Erkrankungen. Besonders stark litt ich unter Panikattacken, aus der sich eine Angststörung entwickelt hat. Die Angststörung mit täglichen Panikattacken machte es unmöglich, meinen privaten, sozialen und beruflichen Alltag zu bewältigen, woraus sich dann auch Zwänge und Depressionen ergeben haben. Man kann sagen, dass mich [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://seelenfrieden24.de/meine-angst-und-panik-erfahrung/">Meine Angst- und Panik Erfahrung</a> first appeared on <a href="https://seelenfrieden24.de">Therapie Panikattacken, Angststörung, Phobie</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Lange, bevor ich selbst Fachwissen erlernte, war ich selbst Betroffene psychischer Erkrankungen. Besonders stark litt ich unter Panikattacken, aus der sich eine Angststörung entwickelt hat. Die Angststörung mit täglichen Panikattacken machte es unmöglich, meinen privaten, sozialen und beruflichen Alltag zu bewältigen, woraus sich dann auch Zwänge und Depressionen ergeben haben. Man kann sagen, dass mich die psychische Erkrankungen lebensunfähig machte und mich daher zu Boden zwang. Wertvolle Jahre, ja vielleicht die schönsten Jahre meines Lebens habe ich durch die psychische Erkrankung verloren. Doch, letzten Endes und nach Jahren, gab es für mich einen Ausweg. Ich fand eine Möglichkeit, den Teufelskreis der Angst verlassen und die Lebenssituation verbessern zu können. Immer noch geschockt von der Macht der Psyche, wurde ich dann zum Berater, um auch anderen Menschen mit Angst- und Panikstörungen helfen zu können. Denn ich möchte, dass niemand auf dieser Welt behaupten muss, ebenfalls so viele wertvolle Lebensjahre verloren zu haben. Auf Grund meiner Vergangenheit bin ich meinen Klienten daher so nah wie keine Zweite. </strong></p>
<p><span id="more-4205"></span></p>
<h2>Meine erste Panikattacke &#8211; der Anfang vom Ende</h2>
<p>Ich möchte erzählen, wie es zu meiner Angststörung nebst Panikattacken gekommen ist, über welche Symptome sie sich äußerte und in welchen Situationen sie besonders aufgetreten ist &#8211; ferner auch, wie sich mein Verhalten auf Grund der psychischen Erkrankung veränderte:</p>
<p>Es war im November 2011. Ich stand ein einer Ampel. Ich war Linksabbieger. Von vorne der Gegenverkehr, rechts diejenigen, die geradeaus fuhren. Suchte ich zuvor nie einen Fluchtweg, so fiel mir an diesem Tag auf, dass keiner da war. Ich merkte meinen Herzschlag. Mir wurde heiß. Mir wurde schwindelig. Ich bekam schlecht Luft. Schwarze Punkten kamen von rechts und links und legten sich vor meine Augen. Bis ich nichts mehr sehen konnte. Hinter mir hupte es. Es musste grün sein. Erfolglos wischte ich das Schwarze vor meinen Augen weg. Im Blindflug brachte ich mein Auto von der Straße und hielt an.</p>
<h2>Notarzt. Notaufnahme. Diagnose: Panikattacke</h2>
<p>Der Denkprozess setzte ein. Herzinfarkt? Schlaganfall? Tod? Plötzlich kribbelte alles und ich fühlte mich taub. Hyperventilation. Kontrollverlust. Ein Verkehrsteilnehmer rief den Notarzt. Notaufnahme. Hatte ich schon immer Angst vor Ärzten, so beruhigten sie mich dieses Mal, denn sie hätten wenigstens versuchen können, mein Leben zu retten. Entlassung aus der Notaufnahme. Diagnose: Ohne Befund. Hä? Das kann ja nicht sein. Ich bin ja nicht verrückt. Ich hatte mir das doch nicht eingebildet. Niemals konnte diese Todesangst psychischer Natur sein. Die müssen etwas Schlimmes übersehen haben. Ich bin nicht mehr sicher. Wenn nicht heute, kippe ich wahrscheinlich morgen um. Warum versteht mich niemand? Warum hilft mir niemand?</p>
<h2>Todesangst und die Suche nach der Ursache</h2>
<p>Ich wurde aus dem Krankenhaus eher verständnislos abgeholt. Beruhigt hatte ich mich noch lange nicht. Doch niemand konnte das nachvollziehen, schließlich wurde ja nichts festgestellt. Mein Auto steuerte ich seit diesem Tag nie wieder. Erwartungsangst. Vermeidungsverhalten. Charakteristisch für eine Angst- und Panikstörung. Was ich zu diesem Zeitpunkt aber nicht annehmen konnte. Der Ärzte-Marathon begann. EKG, MRT, CT, EEG &#8211; die Aussage &#8222;Du bist gesund&#8220; konnte ich schon nicht mehr hören. Auch beruhigte sie mich nicht. Schließlich konnte ich ohne Schwindel, Herzrasen, Luftnot, Benommenheit (&#8230;) das Haus nicht mehr verlassen und auch zu Hause stand ich unentwegt unter Strom, war unruhig und nervös. Und doch konnte mir niemand helfen, die Symptome, die vor einigen Tagen noch nicht da waren, wieder weg zu machen.</p>
<h2>Panikattacken: Bis ich am Tiefpunkt meines Lebens ankam</h2>
<p>Ich verlor sämtliches Vertrauen. In mich, in die Ärzte, in die Umwelt. Fühlte mich nirgendwo mehr sicher. Überall hatte ich Angst, dass sich die ständigen Symptome wieder bis hin zur Todesangst steigern. Im Supermarkt, auf der Arbeit, in der Stadt. Mir war 24/7 schwindelig, ich litt immer wieder unter Herzrasen und Luftnot, unter Benommenheit und Wahrnehmungsstörungen, Unruhe und Unwirklichkeitsgefühlen. Vor allen Dingen entwickelte ich aber auch die Angst davor, allein zu sein, sollte sich die Situation wiederholen. Keine Hilfe holen zu können, nicht gefunden zu werden. Daher konnte ich nur noch in Gesellschaft existieren. Dass war sehr anstrengend, denn es brauchte eine gute Organisation und auch immer einen Notfallplan. Mein eigenes Leben gab ich auf. Ich zog wieder zu meinen Eltern und erledigte nur noch das Nötigste. Ich konnte nicht mal mehr mit dem Hund raus gehen, weil ich nicht mehr dort spazieren gehen konnte, wo keine Leute waren. Zu guter Letzt verlor ich meine Arbeit und ich isolierte mich gänzlich, verfiel in Depressionen und mein Blutdruckgerät wuchs an meinem Handgelenk fest. Ich entwickelte den Zwang, mich und meine Gesundheit durchgängig selbst zu beobachten.</p>
<h2>Therapiemaßnahmen waren erfolglos</h2>
<p>Eines konnte ich in der schlimmsten Zeit meines Lebens aufrecht erhalten: Und zwar den Wunsch nach Besserung. So kümmerte ich mich um einen Therapieplatz. Doch meine Hoffnungen und meine Zuversicht schwanden schnell. Was erzählst Du da? Die Angst ist mein Freund? Ich solle meine Angst konfrontieren? Beim ersten Versuch überkam mich bereits die absolute Panik, bevor ich überhaupt meine Angst, meinen Freund, konfrontieren konnte. Ich beendete die Therapie. Die strengen Worte und der Druck überforderte mich. (Deshalb nehme ich in meinem Konzept ausdrücklich Abstand von der <a href="https://seelenfrieden24.de/angst-zwang-depression-konfrontation/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Konfrontationstherapie</a>). Ich fühlte mich unverstanden und auch fühlte ich nicht gerade, dass mir dieser Mensch helfen wollte. Ich glaube, im Stillen dachte er genau wie alle anderen auch, dass ich mich nicht hätte so anstellen sollen. Ich selbst hingegen war immer noch der Meinung, dass meine Beschwerden mit meiner schlechten Gesundheit zu tun haben müssten und er mir daher generell nicht helfen könne.</p>
<h2>Meine Ängste konnte ich nun definieren:</h2>
<ul>
<li>Angst vor dem Autofahren</li>
<li>Angst vor Krankheiten und Tod<br />
(selbst oder Angehörige)</li>
<li>Angst vor Menschenmengen</li>
<li>Angst vor dem Alleinsein</li>
<li>Angst vor Kontrollverlust</li>
</ul>
<p>Ich vermied genannte Dinge und fühlte mich nur noch unter einer Begleitperson relativ sicher. Denn ich glaubte, eine Person um mich haben zu müssen, die im Zweifel Hilfe rufen könnte.</p>
<h2>Panikattacken hatte ich vor allen Dingen:</h2>
<ul>
<li>im Mittelpunkt</li>
<li>im Supermarkt</li>
<li>im Wald</li>
<li>in der Stadt</li>
<li>auf vollen Plätzen</li>
<li>auf weiten, einsamen Plätzen</li>
<li>in sämtlichen Verkehrsmitteln</li>
<li>wenn ich alleine war</li>
<li>im Rahmen der Erwartungsangst</li>
</ul>
<h2>Hauptsächliche Paniksymptome:</h2>
<ul>
<li>Schwindel (im Gehen, im Stehen)</li>
<li>Herzrasen (besonders vorm Einschlafen)</li>
<li>Herzstolpern und Herzstechen</li>
<li>Luftnot und Brustenge</li>
<li>Benommenheit und Wahrnehmungsstörungen</li>
<li>Sehstörungen (verschwommen sehen, schwarz werden)</li>
<li>Unwirklichkeitsgefühle, Gefühl Kontrolle zu verlieren</li>
<li>leere im Kopf, nicht Herr meiner Gedanken zu sein</li>
<li>Unruhe und Nervosität, Zittern</li>
<li>Taubheitsgefühle im Gesicht und den Armen</li>
<li>Schlafstörungen</li>
<li>Hitzegefühle und Schweißausbrüche</li>
</ul>
<h2>Der Auslöser meiner Angst- und Panikstörung</h2>
<p>In der Zwischenzeit habe ich das Schlimmste erlebt, was man familiär erleben kann: Leid, Tod und Beerdigung. Heute weiß ich, dass das Zusehen und Beobachten einer sehr sehr langen Krankheit der Auslöser für meine Angst- und Panikstörung war. Die Angst, dass dies auch mir oder anderen nahstehenden Personen passieren könnte und ich dann selbst tot oder alleine sein könnte, traumatisierte mich. Die Vorstellung machte mich mutlos, kraftlos, energielos. Vor allen Dingen aber kompensierte meine Seele diesen Stress, indem sie unentwegt Körper und Psyche alarmierte, die sich über genannte Symptome äußerten und den Schmerz der unverarbeiteten Emotionen so ins Sichtbare trugen.</p>
<h2>Der Tiefpunkt war zugleich der Wendepunkt</h2>
<p>Ich hatte nicht einmal mehr die Kraft, die Angst- und Paniksymptome auszuhalten. Ich war nicht mehr lebensfähig und auch funktionierte ich nicht mal mehr für das Nötigste. Essen besorgte mir meine Mama. Ich verlies das Haus nicht mehr, weil mich alles an diesen Menschen erinnerte, der nicht mehr da war. Deshalb hatte ich auch an jeder Stelle meines Lebens Panikgefühle. Ich verlor alles, was den Tiefpunkt meines Lebens beschreibt. Und doch war dieser Tiefpunkt auch mein Wendepunkt &#8211; wenngleich ich auch heute nicht mehr weiß, wie genau ich es schaffte, noch ein einziges Mal aufzustehen. Ich entschied zu flüchten. Den Erinnerungen den Rücken zu kehren. Ich glaubte, dass die Erwartungsängste weniger werden, würde ich nicht immer an diese eine Person und an die so vielen vergangenen Panikattacken erinnert.</p>
<h2>Auswanderung nach Mallorca &#8211; Die Notaufnahme zur Begrüßung</h2>
<p>So suchte ich mir über das Internet einen Job und eine WG auf Mallorca. Ich wusste, dass ich dieses neue Leben niemals antreten würde, weil ich ja niemals ein Flugzeug betreten würde. Aber es half mir, ein besseres Leben zu organisieren. Allein die Gedanken daran befreiten mich. Der Wendepunkt meines Lebens: Am 28.05.2012, also 6 Monate nach der ersten Panikattacke landete ich auf Mallorca. Nach Ankunft wurde der Notarzt gerufen. Die absolute Panik da oben über dem Mittelmeer. Hatte ich zuvor auch die für mich wichtigsten Vokabeln wie &#8222;ich brauche Hilfe&#8220; oder &#8222;mir ist schwindelig&#8220; gelernt, so verstand ich in der Notaufnahme natürlich kein Wort, was mir irgendwie noch mehr Angst machte. Da ich aber genauso schnell entlassen wie eingeliefert wurde, musste wohl auch hier wieder alles ok gewesen sein. Ich holte mein Mietauto ab und fuhr das erste Mal wieder Auto. In einem fremden Land. Irgendwie schaffte ich es zu meinem Zimmer in der WG. Von jetzt an war ich alleine auf mich gestellt. Meine größte Angst.</p>
<h2>Teufelskreis von Angst- und Panikstörungen besiegen</h2>
<p>Meinen persönlichen Teufelskreis nebst aller Gedanken, Gefühlen und Verhaltensweisen nebst Symptomen und Folgen konnte ich nach Jahren durchbrechen. Aber nicht, wie anfänglich vermutet mit Hilfe von Therapeuten. In der Hinsicht waren all meine Versuche erfolglos. Sondern habe ich mich mit meinem eigenen Konzept heilen können, welches, stand heute, auch bereits vielen anderen Betroffenen helfen konnte. <a href="https://seelenfrieden24.de/beratungserfolge/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Erfolgsgeschichten</a>. Ich entwickelte es über Jahre selbst, auf Grundlage meiner Erfahrung und meines Fachwissens.</p>
<h2>Hilfe bei Panikattacken durch 8-Wochen-Programm</h2>
<p><a href="https://seelenfrieden24.de/produkt/8-wochen-programm-aengste-und-panikattacken-eigenbearbeitung/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Das 8-Wochen-Programm zur Linderung von Ängsten findet Ihr hier</a>. Um <a href="https://seelenfrieden24.de/angststoerung/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Angststörungen</a> und <a href="https://seelenfrieden24.de/panikattacken/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Panikattacken</a> nebst <a href="https://seelenfrieden24.de/zwangsstoerung/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Zwängen</a> und <a href="https://seelenfrieden24.de/depressionen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Depressionen</a> besiegen zu können, muss der Druck und die Anspannung minimiert werden. Die Lösung liegt deshalb darin, den Stresspegel von Körper und Psyche auf ein normales Niveau zu bringen. &#8211;&gt; Denn geraten Körper und Psyche nicht in Stress, kann der Teufelskreis verlassen und die Lebenssituation verbessert werden. Dafür werden mit meinem realistischen <a href="https://seelenfrieden24.de/beratungskonzept/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Konzept</a> und dessen <a href="https://seelenfrieden24.de/beratungsinhalte/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Inhalten</a> die Module &#8222;Selbstbefreiung, Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein, Selbstliebe und Selbstverwirklichung&#8220; über umfassende Skills in Einklang gebracht. Meine eigene Vergangenheit und mein eigener Heilungsweg befähigten mich neben meinem Fachwissen schlussendlich zu diesem realistischen Hilfeprogramm.</p><p>The post <a href="https://seelenfrieden24.de/meine-angst-und-panik-erfahrung/">Meine Angst- und Panik Erfahrung</a> first appeared on <a href="https://seelenfrieden24.de">Therapie Panikattacken, Angststörung, Phobie</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Meine Zwangs-Erfahrungen</title>
		<link>https://seelenfrieden24.de/meine-zwangs-erfahrungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Claudia Borchers-Thier]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Mar 2020 05:21:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Über mich]]></category>
		<category><![CDATA[Zwänge]]></category>
		<category><![CDATA[Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[besiegen]]></category>
		<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Grübelzwang]]></category>
		<category><![CDATA[Grübelzwänge]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Hygienezwang]]></category>
		<category><![CDATA[Hygienezwänge]]></category>
		<category><![CDATA[Kontrollzwang]]></category>
		<category><![CDATA[Kontrollzwänge]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Ordnungszwang]]></category>
		<category><![CDATA[Ordnungszwänge]]></category>
		<category><![CDATA[Programm]]></category>
		<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Putzzwang]]></category>
		<category><![CDATA[Putzzwänge]]></category>
		<category><![CDATA[Sammelzwang]]></category>
		<category><![CDATA[Sammelzwänge]]></category>
		<category><![CDATA[Selbsthilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Selbsthilfeprogramm]]></category>
		<category><![CDATA[Therapeut]]></category>
		<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltenszwänge]]></category>
		<category><![CDATA[Waschzwang]]></category>
		<category><![CDATA[Waschzwänge]]></category>
		<category><![CDATA[Zählzwang]]></category>
		<category><![CDATA[Zählzwänge]]></category>
		<category><![CDATA[Zwang]]></category>
		<category><![CDATA[Zwangserkrankung]]></category>
		<category><![CDATA[Zwangsgedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Zwangshandlungen]]></category>
		<category><![CDATA[Zwangsstörung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://seelenfrieden24.de/?p=3682</guid>

					<description><![CDATA[<p>Etwa 8 Jahre lang war ich selbst von psychischen Erkrankungen betroffen. Begann das ganze Drama in Sachen Teufelskreis auch mit einer Panikattacke, so kamen mit der Zeit und mit meinen Ängsten auch Zwangsverhalten hinzu. Ich die Denkprozesse einer Zwangsstörung und vor allen Dingen auch die übermächtigen Symptome einer Zwangserkrankung sehr gut nachvollziehen, weil ich sie [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://seelenfrieden24.de/meine-zwangs-erfahrungen/">Meine Zwangs-Erfahrungen</a> first appeared on <a href="https://seelenfrieden24.de">Therapie Panikattacken, Angststörung, Phobie</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Etwa 8 Jahre lang war ich selbst von psychischen Erkrankungen betroffen. Begann das ganze Drama in Sachen Teufelskreis auch mit einer Panikattacke, so kamen mit der Zeit und mit meinen Ängsten auch Zwangsverhalten hinzu. Ich die Denkprozesse einer Zwangsstörung und vor allen Dingen auch die übermächtigen Symptome einer Zwangserkrankung sehr gut nachvollziehen, weil ich sie selbst erfahren, durchlebt und überwunden habe. Nur deshalb bin ich meinen Klienten so nah wie keine zweite Person.</strong> <span id="more-3682"></span></p>
<h2>Meine Erfahrungen mit Zwängen</h2>
<p>Im Bereich der <a href="https://seelenfrieden24.de/psychische-erkrankungen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">psychischen Erkrankungen</a> war ich vor Jahren hauptsächlich an einer <a href="https://seelenfrieden24.de/angststoerung/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Angststörung</a> mit <a href="https://seelenfrieden24.de/panikattacken/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Panikattacken</a> und <a href="https://seelenfrieden24.de/phobie/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Phobien</a> erkrankt. Durch die Ängste und Katastrophengedanken folgten aber auch Depressionen, es folgte ein Burnout und eine <a href="https://seelenfrieden24.de/zwangsstoerung/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Zwangserkrankung</a>.</p>
<ul>
<li>Zwangsgedanken: Es drängten sich mir Vorstellungen und Bilder auf. Ich fürchtete, dass diese wahr werden könnten und begann alles zu unternehmen, um diese Katastrophen abwenden zu können. Ich war nahezu den ganzen Tag damit beschäftigt.</li>
<li>Grübelzwang: Das ewige Nachdenken resultierte aus meinem Zwangsgedanken. Schlafstörungen und Konzentrationsstörungen waren die Folge.</li>
<li>Kontrollzwänge: Mein Pulsmesser und mein Blutdruckgerät waren nahezu festgewachsen. Die Kontrolle meiner Gesundheit wurde zwanghaft. Ich lies die genannten Geräte darüber entscheiden, ob es mir wohl gut oder schlecht geht.</li>
<li>Hygienezwang: Unter anderem hatte ich eine große Angst vor Krankheiten entwickelt. Sich daher vor Keimen, Bakterien und Viren zu schützen war für mich mehr als logisch.</li>
</ul>
<p>Was ich auch zu Zwängen zähle, war die Eigenschaft, ständig zu kontrollieren bzw. zu organisieren, dass ich zu keiner Zeit alleine bin, was große Ängste in mir auslöste. Alle Punkte zusammen verursachten neben Druck und Anspannung auch Aggressivität, Unruhe und Nervosität. Kein Problem hatte ich mit Ordnungszwängen oder Sammelzwängen sowie Zählzwängen. Auf Grund meiner Selbsterfahrung und meinen eigenen festgefahrenen, automatisierten Denkprozessen und Verhaltensweisen kann ich aber auch diese nachvollziehen.</p>
<h2>Teufelskreis von Zwangsstörungen besiegen</h2>
<p>Meinen persönlichen Teufelskreis nebst aller Gedanken, Gefühlen und Verhaltensweisen nebst Symptomen und Folgen konnte ich nach Jahren durchbrechen. Aber nicht, wie anfänglich vermutet mit Hilfe von Therapeuten. In der Hinsicht waren all meine Versuche erfolglos. Sondern habe ich mich mit meinem eigenen Konzept heilen können, welches, stand heute, auch bereits vielen anderen Betroffenen helfen konnte. <a href="https://seelenfrieden24.de/beratungserfolge/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Erfolgsgeschichten</a>. Ich entwickelte es über Jahre selbst, mit eigener Erfahrung und auf Grund von Fachwissen.</p>
<h2>Hilfe bei Zwängen durch 8-Wochen-Programm</h2>
<p><a href="https://seelenfrieden24.de/produkt/8-wochen-programm-zwaenge-gedanken-und-handlungen-in-eigenbearbeitung/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Das 8-Wochen-Programm zur Linderung von Zwängen findet Ihr hier</a>. Um <a href="https://seelenfrieden24.de/zwangserkrankung-zwangsstoerung/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Zwangsstörungen</a> nebst <a href="https://seelenfrieden24.de/panikattacken/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Panikattacken</a> besiegen zu können, muss der Druck und die Anspannung minimiert werden. Die Lösung liegt deshalb darin, den Stresspegel von Körper und Psyche auf ein normales Niveau zu bringen. &#8211;&gt; Denn geraten Körper und Psyche nicht in Stress, kann der Teufelskreis verlassen und die Lebenssituation verbessert werden. Dafür gibt es in meinem realistischen <a href="https://seelenfrieden24.de/beratungskonzept/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Konzept</a> und dessen <a href="https://seelenfrieden24.de/beratungsinhalte/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Inhalten</a> eine Art Schritt für Schritt Anleitung, denn ich weiß, welche Ratschlage hilfreich und welche Ratschläge überfordern können. Meine eigene Vergangenheit und mein eigener Heilungsweg befähigen mich neben meinem Fachwissen schlussendlich zu diesem Therapieprogramm. Meine <a href="https://seelenfrieden24.de/beratungsgeheimnis/" target="_blank" rel="noopener">Therapiegeheimnisse</a>.</p><p>The post <a href="https://seelenfrieden24.de/meine-zwangs-erfahrungen/">Meine Zwangs-Erfahrungen</a> first appeared on <a href="https://seelenfrieden24.de">Therapie Panikattacken, Angststörung, Phobie</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
