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Seelenfrieden24 Hilfe bei Störungen, Ängsten, Panikattacken und Zwängen

Meine Angst- und Panik Erfahrung

28. Mrz 2020 | Angst & Panik, Über mich

Lange, bevor ich selbst Fachwissen erlernte, war ich selbst Betroffene psychischer Erkrankungen. Besonders stark litt ich unter Panikattacken, aus der sich eine Angststörung entwickelt hat. Die Angststörung mit täglichen Panikattacken machte es unmöglich, meinen privaten, sozialen und beruflichen Alltag zu bewältigen, woraus sich dann auch Zwänge und Depressionen ergeben haben. Man kann sagen, dass mich die psychische Erkrankungen lebensunfähig machte und mich daher zu Boden zwang. Wertvolle Jahre, ja vielleicht die schönsten Jahre meines Lebens habe ich durch die psychische Erkrankung verloren. Doch, letzten Endes und nach Jahren, gab es für mich einen Ausweg. Ich fand eine Möglichkeit, den Teufelskreis der Angst verlassen und die Lebenssituation verbessern zu können. Immer noch geschockt von der Macht der Psyche, wurde ich dann zum Berater, um auch anderen Menschen mit Angst- und Panikstörungen helfen zu können. Denn ich möchte, dass niemand auf dieser Welt behaupten muss, ebenfalls so viele wertvolle Lebensjahre verloren zu haben. Auf Grund meiner Vergangenheit bin ich meinen Klienten daher so nah wie keine Zweite. 

Meine erste Panikattacke – der Anfang vom Ende

Ich möchte erzählen, wie es zu meiner Angststörung nebst Panikattacken gekommen ist, über welche Symptome sie sich äußerte und in welchen Situationen sie besonders aufgetreten ist – ferner auch, wie sich mein Verhalten auf Grund der psychischen Erkrankung veränderte:

Es war im November 2011. Ich stand ein einer Ampel. Ich war Linksabbieger. Von vorne der Gegenverkehr, rechts diejenigen, die geradeaus fuhren. Suchte ich zuvor nie einen Fluchtweg, so fiel mir an diesem Tag auf, dass keiner da war. Ich merkte meinen Herzschlag. Mir wurde heiß. Mir wurde schwindelig. Ich bekam schlecht Luft. Schwarze Punkten kamen von rechts und links und legten sich vor meine Augen. Bis ich nichts mehr sehen konnte. Hinter mir hupte es. Es musste grün sein. Erfolglos wischte ich das Schwarze vor meinen Augen weg. Im Blindflug brachte ich mein Auto von der Straße und hielt an.

Notarzt. Notaufnahme. Diagnose: Panikattacke

Der Denkprozess setzte ein. Herzinfarkt? Schlaganfall? Tod? Plötzlich kribbelte alles und ich fühlte mich taub. Hyperventilation. Kontrollverlust. Ein Verkehrsteilnehmer rief den Notarzt. Notaufnahme. Hatte ich schon immer Angst vor Ärzten, so beruhigten sie mich dieses Mal, denn sie hätten wenigstens versuchen können, mein Leben zu retten. Entlassung aus der Notaufnahme. Diagnose: Ohne Befund. Hä? Das kann ja nicht sein. Ich bin ja nicht verrückt. Ich hatte mir das doch nicht eingebildet. Niemals konnte diese Todesangst psychischer Natur sein. Die müssen etwas Schlimmes übersehen haben. Ich bin nicht mehr sicher. Wenn nicht heute, kippe ich wahrscheinlich morgen um. Warum versteht mich niemand? Warum hilft mir niemand?

Todesangst und die Suche nach der Ursache

Ich wurde aus dem Krankenhaus eher verständnislos abgeholt. Beruhigt hatte ich mich noch lange nicht. Doch niemand konnte das nachvollziehen, schließlich wurde ja nichts festgestellt. Mein Auto steuerte ich seit diesem Tag nie wieder. Erwartungsangst. Vermeidungsverhalten. Charakteristisch für eine Angst- und Panikstörung. Was ich zu diesem Zeitpunkt aber nicht annehmen konnte. Der Ärzte-Marathon begann. EKG, MRT, CT, EEG – die Aussage „Du bist gesund“ konnte ich schon nicht mehr hören. Auch beruhigte sie mich nicht. Schließlich konnte ich ohne Schwindel, Herzrasen, Luftnot, Benommenheit (…) das Haus nicht mehr verlassen und auch zu Hause stand ich unentwegt unter Strom, war unruhig und nervös. Und doch konnte mir niemand helfen, die Symptome, die vor einigen Tagen noch nicht da waren, wieder weg zu machen.

Panikattacken: Bis ich am Tiefpunkt meines Lebens ankam

Ich verlor sämtliches Vertrauen. In mich, in die Ärzte, in die Umwelt. Fühlte mich nirgendwo mehr sicher. Überall hatte ich Angst, dass sich die ständigen Symptome wieder bis hin zur Todesangst steigern. Im Supermarkt, auf der Arbeit, in der Stadt. Mir war 24/7 schwindelig, ich litt immer wieder unter Herzrasen und Luftnot, unter Benommenheit und Wahrnehmungsstörungen, Unruhe und Unwirklichkeitsgefühlen. Vor allen Dingen entwickelte ich aber auch die Angst davor, allein zu sein, sollte sich die Situation wiederholen. Keine Hilfe holen zu können, nicht gefunden zu werden. Daher konnte ich nur noch in Gesellschaft existieren. Dass war sehr anstrengend, denn es brauchte eine gute Organisation und auch immer einen Notfallplan. Mein eigenes Leben gab ich auf. Ich zog wieder zu meinen Eltern und erledigte nur noch das Nötigste. Ich konnte nicht mal mehr mit dem Hund raus gehen, weil ich nicht mehr dort spazieren gehen konnte, wo keine Leute waren. Zu guter Letzt verlor ich meine Arbeit und ich isolierte mich gänzlich, verfiel in Depressionen und mein Blutdruckgerät wuchs an meinem Handgelenk fest. Ich entwickelte den Zwang, mich und meine Gesundheit durchgängig selbst zu beobachten.

Therapiemaßnahmen waren erfolglos

Eines konnte ich in der schlimmsten Zeit meines Lebens aufrecht erhalten: Und zwar den Wunsch nach Besserung. So kümmerte ich mich um einen Therapieplatz. Doch meine Hoffnungen und meine Zuversicht schwanden schnell. Was erzählst Du da? Die Angst ist mein Freund? Ich solle meine Angst konfrontieren? Beim ersten Versuch überkam mich bereits die absolute Panik, bevor ich überhaupt meine Angst, meinen Freund, konfrontieren konnte. Ich beendete die Therapie. Die strengen Worte und der Druck überforderte mich. (Deshalb nehme ich in meinem Konzept ausdrücklich Abstand von der Konfrontationstherapie). Ich fühlte mich unverstanden und auch fühlte ich nicht gerade, dass mir dieser Mensch helfen wollte. Ich glaube, im Stillen dachte er genau wie alle anderen auch, dass ich mich nicht hätte so anstellen sollen. Ich selbst hingegen war immer noch der Meinung, dass meine Beschwerden mit meiner schlechten Gesundheit zu tun haben müssten und er mir daher generell nicht helfen könne.

Meine Ängste konnte ich nun definieren:

  • Angst vor dem Autofahren
  • Angst vor Krankheiten und Tod
    (selbst oder Angehörige)
  • Angst vor Menschenmengen
  • Angst vor dem Alleinsein
  • Angst vor Kontrollverlust

Ich vermied genannte Dinge und fühlte mich nur noch unter einer Begleitperson relativ sicher. Denn ich glaubte, eine Person um mich haben zu müssen, die im Zweifel Hilfe rufen könnte.

Panikattacken hatte ich vor allen Dingen:

  • im Mittelpunkt
  • im Supermarkt
  • im Wald
  • in der Stadt
  • auf vollen Plätzen
  • auf weiten, einsamen Plätzen
  • in sämtlichen Verkehrsmitteln
  • wenn ich alleine war
  • im Rahmen der Erwartungsangst

Hauptsächliche Paniksymptome:

  • Schwindel (im Gehen, im Stehen)
  • Herzrasen (besonders vorm Einschlafen)
  • Herzstolpern und Herzstechen
  • Luftnot und Brustenge
  • Benommenheit und Wahrnehmungsstörungen
  • Sehstörungen (verschwommen sehen, schwarz werden)
  • Unwirklichkeitsgefühle, Gefühl Kontrolle zu verlieren
  • leere im Kopf, nicht Herr meiner Gedanken zu sein
  • Unruhe und Nervosität, Zittern
  • Taubheitsgefühle im Gesicht und den Armen
  • Schlafstörungen
  • Hitzegefühle und Schweißausbrüche

Der Auslöser meiner Angst- und Panikstörung

In der Zwischenzeit habe ich das Schlimmste erlebt, was man familiär erleben kann: Leid, Tod und Beerdigung. Heute weiß ich, dass das Zusehen und Beobachten einer sehr sehr langen Krankheit der Auslöser für meine Angst- und Panikstörung war. Die Angst, dass dies auch mir oder anderen nahstehenden Personen passieren könnte und ich dann selbst tot oder alleine sein könnte, traumatisierte mich. Die Vorstellung machte mich mutlos, kraftlos, energielos. Vor allen Dingen aber kompensierte meine Seele diesen Stress, indem sie unentwegt Körper und Psyche alarmierte, die sich über genannte Symptome äußerten und den Schmerz der unverarbeiteten Emotionen so ins Sichtbare trugen.

Der Tiefpunkt war zugleich der Wendepunkt

Ich hatte nicht einmal mehr die Kraft, die Angst- und Paniksymptome auszuhalten. Ich war nicht mehr lebensfähig und auch funktionierte ich nicht mal mehr für das Nötigste. Essen besorgte mir meine Mama. Ich verlies das Haus nicht mehr, weil mich alles an diesen Menschen erinnerte, der nicht mehr da war. Deshalb hatte ich auch an jeder Stelle meines Lebens Panikgefühle. Ich verlor alles, was den Tiefpunkt meines Lebens beschreibt. Und doch war dieser Tiefpunkt auch mein Wendepunkt – wenngleich ich auch heute nicht mehr weiß, wie genau ich es schaffte, noch ein einziges Mal aufzustehen. Ich entschied zu flüchten. Den Erinnerungen den Rücken zu kehren. Ich glaubte, dass die Erwartungsängste weniger werden, würde ich nicht immer an diese eine Person und an die so vielen vergangenen Panikattacken erinnert.

Auswanderung nach Mallorca – Die Notaufnahme zur Begrüßung

So suchte ich mir über das Internet einen Job und eine WG auf Mallorca. Ich wusste, dass ich dieses neue Leben niemals antreten würde, weil ich ja niemals ein Flugzeug betreten würde. Aber es half mir, ein besseres Leben zu organisieren. Allein die Gedanken daran befreiten mich. Der Wendepunkt meines Lebens: Am 28.05.2012, also 6 Monate nach der ersten Panikattacke landete ich auf Mallorca. Nach Ankunft wurde der Notarzt gerufen. Die absolute Panik da oben über dem Mittelmeer. Hatte ich zuvor auch die für mich wichtigsten Vokabeln wie „ich brauche Hilfe“ oder „mir ist schwindelig“ gelernt, so verstand ich in der Notaufnahme natürlich kein Wort, was mir irgendwie noch mehr Angst machte. Da ich aber genauso schnell entlassen wie eingeliefert wurde, musste wohl auch hier wieder alles ok gewesen sein. Ich holte mein Mietauto ab und fuhr das erste Mal wieder Auto. In einem fremden Land. Irgendwie schaffte ich es zu meinem Zimmer in der WG. Von jetzt an war ich alleine auf mich gestellt. Meine größte Angst.

Teufelskreis von Angst- und Panikstörungen besiegen

Meinen persönlichen Teufelskreis nebst aller Gedanken, Gefühlen und Verhaltensweisen nebst Symptomen und Folgen konnte ich nach Jahren durchbrechen. Aber nicht, wie anfänglich vermutet mit Hilfe von Therapeuten. In der Hinsicht waren all meine Versuche erfolglos. Sondern habe ich mich mit meinem eigenen Konzept heilen können, welches, stand heute, auch bereits vielen anderen Betroffenen helfen konnte. Erfolgsgeschichten. Ich entwickelte es über Jahre selbst, auf Grundlage meiner Erfahrung und meines Fachwissens.

Hilfe bei Panikattacken durch 8-Wochen-Programm

Das 8-Wochen-Programm zur Linderung von Ängsten findet Ihr hier. Um Angststörungen und Panikattacken nebst Zwängen und Depressionen besiegen zu können, muss der Druck und die Anspannung minimiert werden. Die Lösung liegt deshalb darin, den Stresspegel von Körper und Psyche auf ein normales Niveau zu bringen. –> Denn geraten Körper und Psyche nicht in Stress, kann der Teufelskreis verlassen und die Lebenssituation verbessert werden. Dafür werden mit meinem realistischen Konzept und dessen Inhalten die Module „Selbstbefreiung, Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein, Selbstliebe und Selbstverwirklichung“ über umfassende Skills in Einklang gebracht. Meine eigene Vergangenheit und mein eigener Heilungsweg befähigten mich neben meinem Fachwissen schlussendlich zu diesem realistischen Hilfeprogramm.

Warum Du es mit meinen Angeboten zu Beschwerdefreiheit, Stabilität, Lebensfreude und Glück schaffen kannst, obwohl Du schon so vieles erfolglos ausprobiert und die Hoffnung bereits aufgegeben hast? → Weil Du noch nie jemanden um Hilfe gebeten hast, der selbst Betroffener psychischer Erkrankungen war. Der deshalb gute von schlechten Ratschlägen unterscheiden kann. 

Meine 8-Wochen-Programme

Die Therapie-Programme sind eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, um mit wirksamen Skills, die leicht im Alltag umgesetzt werden können, den Teufelskreis psychischer Erkrankungen verlassen, Beschwerdefreiheit erreichen und die Lebenssituation verbessern zu können.

Die 8-Wochen-Programme sind Grundlage meiner Beratung und sie können wahlweise in Eigenbearbeitung (Selbsthilfe in Eigenregie), inkl. Onlineberatung (Mail oder Tel) oder inkl. Offlineberatung (persönliche Treffen) gebucht werden.

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