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Angst & Panik vor dem Autofahren

21. Jan 2020 | Angst & Panik

Angst & Panik vor dem Autofahren bedeutet z.B. Angst vor dem Kontrollverlust, Angst, keinen Fluchtweg zu finden oder Angst zu Versagen. Entweder, weil sich der Betroffene vor bestimmten Situationen wie einem Stau fürchtet oder weil er Symptome wie Schwindel oder Benommenheit erwartet, während er bei voller Fahrt am Steuer sitzt. Menschen, die Angst und Panik vor dem Autofahren haben, haben in erster Linie nicht unbedingt Angst, einen Unfall zu verursachen oder in einen Unfall verwickelt zu werden, sondern fürchten sie die Symptome der Angst- und Panikstörung, aus denen sich ein Kontrollverlust mit Hilflosigkeit oder im schlimmsten Fall auch Unfall ergeben könnte.

Angst und Panik vor dem Autofahren

Es gibt verschiedene Personengruppen. Die Einen meiden das Autofahren komplett. Sie leben in ihrem Alltag nicht nur eingeschränkt, sondern wird ihnen auch eine große Anstrengung abverlangt, ihren Alltag alternativ zu organisieren. Entweder, indem sie auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen und so Aufwand und Zeit anders planen müssen oder indem sie ständig andere Menschen mobilisieren müssen, um mitgenommen oder gefahren zu werden. Es ergibt sich eine große Abhängigkeit, die aus Scham nicht selten auch mit Lügen verbunden ist. Betroffene fühlen sich unwohl, Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein werden zu leeren Worten. Finden sie keine Alternativen, so streichen sie Pflicht- und Spaßfahrten komplett, was zu anderen Problemen führen kann, wie zum Beispiel zum Verlust der Arbeitsstelle oder zum Dasein ohne jegliche Lebensqualität. Andere meiden das Autofahren nicht komplett, sie befahren aber beispielsweise keine Autobahnen, um einen möglichen Stau zu umgehen oder befahren sie keine Strecken, auf denen sie einen Tunnel durchfahren müssten. Viele Menschen fahren nur im Stadtverkehr. Sie haben keine Angst vor engen oder vollen Straßen, sie befürchten eher auf einer weiten Landstraße alleine und ohne Hilfe zu sein. Eine andere Personengruppe kann das Autofahren perfekt meistern, aber nur, wenn sie durch vertraute Personen begleitet werden, was ebenfalls zu oben genannter Abhängigkeit nebst Folgen führen kann.

Angststörung beim Autofahren

Verkehrsteilnehmer, die Angst und Panik vor dem Autofahren haben, werden von Unruhe und Nervosität begleitet. Das Gefühl von Benommenheit folgt, die Atmung wird verstärkt, die Muskeln werden angespannt. Beschwerden wie Schwindel, Herzrasen, Unwirklichkeitsgefühle, Luftnot (…) können folgen. Die Sicht verschwimmt, Reize (Lichter von anderen Autos, Lampen, Verkehrsschilder) werden nur noch schleierhaft wahrgenommen. Höchste Zeit, dass Auto abzustellen. Doch was ist, wenn der Betroffene gerade auf der linken Spur der Autobahn im Stau steht? Was, wenn er auf einer Straße ohne Seitenstreifen unterwegs ist oder dieser voller Schnee der Räumfahrzeuge ist? … Steht das Fahrzeug dann endlich am Rand, so ist das Gedankenkarussell noch lange nicht vorbei. Ist das ein Schlaganfall, ein Herzinfarkt? Was, wenn selbst keine Hilfe geholt werden kann oder es lange dauert, bis Hilfe auf einer einsamen Straße kommt?

Panikattacken beim Autofahren

All die zuvor genannten Denkprozesse setzen aber nicht erst während der Autofahrt ein. Sie beginnen schon mit dem Gedanken an das Autofahren bzw. mit dem Wissen, in absehbarer Zeit ein Auto steuern zu müssen. Personen, die unter einer Angststörung mit Panikattacken leiden, haben eine Erwartungsangst, also die Angst vor der Angst, was bedeutet, dass sie Katastrophengedanken haben. Die „was wäre wenn Gedanken“ setzen Körper und Psyche so sehr unter Stress, sodass sich die gefürchteten Symptome wie von selbst aufbauen. Denn Stress setzt Stoffe im Organismus frei, die die unangenehmen Beschwerden wie z.B. Wahrnehmungsstörungen, Benommenheit, Schwindel, Zittern, Unwirklichkeitsgefühle, Herzrasen, Luftnot … erst hervorrufen können.

Angst und Panik vor dem Autofahren besiegen

Deshalb geht es gar nicht darum, die genannten Angst- und Paniksymptome zu bekämpfen, was die meisten Personen, die Angst & Panik vor dem Autofahren haben, aber versuchen. Sie suchen nach Skills, um bei aufsteigender Unruhe und Nervosität eingreifen zu können. Was nicht falsch ist, das Problem aber nicht löst. Um Angst und Panik vor dem Autofahren zu besiegen, muss an einem früheren Punkt eingegriffen werden. Nämlich im Gedankenkarussell, welches Körper und Psyche so sehr unter Stress stellt, dass die Panikattacke überhaupt erst auftreten kann. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es nicht leicht ist, in den automatisierten Denkprozess einzugreifen, denn der, der die vermeintlich lebensbedrohlichen Symptome einmal gespürt hat, wir die Todesangst -zumindest ohne Hilfe- nicht so schnell vergessen können. Und doch ist es möglich an der richtigen Stelle einzugreifen, um den Teufelskreis verlassen und die Lebenssituation verbessern zu können. Neben mir haben es bereits viele weitere Klienten geschafft und auch Du hast die Energie dazu, Deinen Alltag wieder unbeschwert leben zu können. Ich zeige Dir gerne wie.

Angststörung besiegen mit 8-Wochen-Programm

Ein Beispiel ist neben meiner individuellen Beratung mein 8-Wochen-Programm „Ängste und Panikattacken – endlich wieder beschwerdefrei leben“, eine Schritt für Schritt Anleitung mit umfassenden Skills, die leicht im Alltag integriert werden können, die keinen Druck und keine Überforderung auslösen und auch nicht zur Konfrontation Deiner Angst anregen. Sie beruhen auf einem realistischen Beratungskonzept, denn durch meinen eigenen Heilungsweg weiß ich, gute von schlechten Ratschlägen unterscheiden zu können. Mehr erfahren.

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Warum Du es mit meinen Angeboten zu Beschwerdefreiheit, Stabilität, Lebensfreude und Glück schaffen kannst, obwohl Du schon so vieles erfolglos ausprobiert und die Hoffnung bereits aufgegeben hast? → Weil Du noch nie jemanden um Hilfe gebeten hast, der selbst Betroffener psychischer Erkrankungen war. Der deshalb gute von schlechten Ratschlägen unterscheiden kann. 

Meine 8-Wochen-Programme

Die Therapie-Programme sind eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, um mit wirksamen Skills, die leicht im Alltag umgesetzt werden können, den Teufelskreis psychischer Erkrankungen verlassen, Beschwerdefreiheit erreichen und die Lebenssituation verbessern zu können.

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