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Panik, Zwang, Burnout: Warum Symptome an „guten Tagen“?

23. Mai 2021 | Angst & Panik, Burnout, Zwänge

Angst, Panik, Zwang, Burnout – warum Symptome auch an „eigentlich guten Tagen“?

Jeder Betroffene kennt es… im Urlaub, nach dem Abendessen am Meer macht sich plötzlich Unruhe breit, Nervosität, Atemprobleme, Anspannung, Schmerzen. – Je nachdem, was die individuellen Symptome der Angststörung mit Panikattacken, der Zwangsstörung oder des Burnouts auch sind. Warum ist das so? Warum fragen Betroffene „heute war alles gut, heute ging es mir gut, heute hatte ich keinen Stress, – warum habe ich Symptome wie Herzrasen, Luftnot, Panikattacken, Anspannung, Traurigkeit, Erschöpfung, Zwänge und oder Burnout-Phasen?

Der Organismus kann nur dann Entspannung finden,
wenn die vermeintliche Gefahr vorüber ist

Im vorherigen Beitrag habe ich im Beitrag „Wie genau läuft eine Panikattacke ab und wie kann der Teufelskreis langfristig verlassen werden?“ erklärt, dass bei Stress, Angst, Furcht, Schreck, Überforderung, Aufregung (…) der Sympathikus im Zentralnervensystem aktiviert wird.

Der Symphatikus ist es, der verantwortlich für Symptome ist, die aus Angst, Zwang und / oder Burnout entstehen. Er beschleunigt den Puls, die Muskeln spannen sich an, sie transportieren mehr Sauerstoff, der Blutdruck erhöht sich (…), alles Dinge, auf die der Organismus bei tatsächlicher Gefahr zurückgreifen muss, um sich dieser stellen oder entziehen zu können.

Da psychische Erkrankungen aber keine reale Gefahr darstellen, werden die Symptome nicht benötigt, weshalb sie der Organismus auch selbst wieder abbauen muss und das tut er, indem über die Symptome, die im Rahmen einer psychischen Erkrankung gefühlt werden, ehe die Entspannung wieder eintritt.

Nun kann der Organismus aber erst dann übermäßige Symptome abbauen und Entspannung finden, wenn die Gefahr oder die vermeintliche Gefahr vorüber ist. Erst dann steht der Sympathikus bei Angststörungen, Panikattacken, Zwängen und / oder Burnout nicht mehr in Aktion. 

Sind Körper und Psyche nicht in Alarmbereitschaft, kann Entspannung
bei Angststörungen und Panikattacken, Zwängen und Burnout eintreten

Deshalb geht es Betroffenen in Momenten der Ruhe schlecht, in Momenten, in denen die Welt eigentlich in Ordnung ist. Denn erst dann hat der Parasympathikus, der für Entspannung sorgt, die Möglichkeit, aktiv zu werden. Erst, wenn der Sympathikus keine Stresshormone und Botenstoffe mehr produziert, kann der Parasympathikus übernehmen und tatsächliche Entspannung hervorrufen. 

Warum mit Symptomen? – Ihr kennst noch das Wort Resilienz, also die Fähigkeit, sich selbst gut von Belastungen erholen zu können. Die Resilienz ist bei Betroffenen psychischer Erkrankungen sehr klein, bedeutet, sie haben keine Ressourcen, um sich selbst von Belastungen zu erholen.

Deshalb sprengen Stress, Angst, Furcht, Schreck, Überforderung, Aufregung (…) regelmäßig die Resilienz. In dem Moment also, in dem zB das Gefühl von Angst „zu viel“ ist, fällt der Betroffene aus seiner Resilienz. An dieser Stelle wird der Sympathikus aktiv.

Kommt dann nach einiger Zeit der Parasympathikus zum Einsatz, also der, der für Entspannung sorgt, tritt der Betroffene wieder zurück in seine Resilienz, dass heißt, der selbe Punkt, an dem der Betroffene aus seiner Resilienz herausfiel, wird auch beim umgekehrten Weg wieder durchbrochen, in dem Moment, in dem der Betroffene zurück in seine Resilienz geht.

Und das Überschreiten dieses Punktes / dieser Schwelle ist immer gleich unangenehm, diese Schwelle löst immer die gleichen Symptome aus, egal, ob der Betroffene aus seiner Resilienz heraus geht oder ob er in diese zurück geht.

Dass bedeutet, an den „eigentlich guten Tagen“ hat der Parasympathikus die Zeit, all die überschüssigen Stresshormone / Botenstoffe (verursacht durch den Sympathikus (Stress, Angst, Furcht, Schreck, Überforderung, Aufregung (…)) abzubauen. Er durchbricht dann die selbe Schwelle, an der dem Betroffenen alles zu viel war, an der er also aus seiner Resilienz gefallen ist und an der es zu Symptomen der psychischen Erkrankung kam. Der Weg zurück ist der Selbe.

Therapien / Beratungen sollten die Resilienz erweitern, um
Angststörungen, Panikattacken, Zwänge und Burnout zu stoppen

DESHALB ist es das A und O einer Therapie oder Beratung, die Resilienz in sofern zu vergrößern, dass der Betroffene auf Grund sowieso nicht realer Gefahr NICHT mehr aus seiner Resilienz fällt. Dann kommt es weder durch den Symapthikus, noch durch den Parasympathikus zu Symptomen der jeweiligen psychischen Erkrankung (akute Panikattacken, akute Zwangs-Phasen, akute Burnout-Phasen).

Dafür sind meine 8-Wochen-Programme da, denn es bringt einfach gar nichts, im Rahmen einer Verhaltenstherapie zu lernen, wie man in akute Phasen eingreifen kann. Ja, ich gehe auch auf diese Akuthilfe ein, um die Zeit auf dem Weg zur psychischen Gesundheit überbrücken zu können, aber sie tun nichts präventiv dafür, dass der Betroffene nicht mehr aus seiner Resislienz fällt.

Dass ist aber das Ziel. Nicht Symptome kleiner machen, sondern Symptome stoppen – um langfristig den Teufelskreis verlassen und die Lebenssituation verbessern zu können. Deshalb achte darauf, dass Therapien und oder Beratungen, die Du wahrnimmst, Deine Resilienz erweitern. Mein Konzept ist genau auf dieses Ziel entwickelt worden.

Meine Feedbacks belegen die Wirksamkeit meiner Beratungs-Programme. Folge mir auf Instagram.

Warum Du es mit meinen Angeboten zu Beschwerdefreiheit, Stabilität, Lebensfreude und Glück schaffen kannst, obwohl Du schon so vieles erfolglos ausprobiert und die Hoffnung bereits aufgegeben hast? → Weil Du noch nie jemanden um Hilfe gebeten hast, der selbst Betroffener psychischer Erkrankungen war. Der deshalb gute von schlechten Ratschlägen unterscheiden kann. 

Meine 8-Wochen-Programme

Die Therapie-Programme sind eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, um mit wirksamen Skills, die leicht im Alltag umgesetzt werden können, den Teufelskreis psychischer Erkrankungen verlassen, Beschwerdefreiheit erreichen und die Lebenssituation verbessern zu können.

Die 8-Wochen-Programme sind Grundlage meiner Beratung und sie können wahlweise in Eigenbearbeitung (Selbsthilfe in Eigenregie), inkl. Onlineberatung (Mail oder Tel) oder inkl. Offlineberatung (persönliche Treffen) gebucht werden.

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