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Angststörungen bei Kindern und Jugendlichen

6. Nov 2020 | Angst & Panik

Immer häufiger treten bereits bei Kindern und Jugendlichen Angststörungen jeglicher Art auf.
Eine Entwicklung, die nachdenklich stimmt.

Jeder von uns hatte schon mal Angst, das ist doch ganz normal – oder?

Diese Aussage ist nur zum Teil richtig. Natürlich hat jeder von uns bereits Situationen erlebt, die gewisse Ängste in uns ausgelöst haben. Besonders kleinere Kinder, die gewisse Situationen zum ersten Mal erleben haben oftmals Angst vor diesen. Angst zu haben in neuen, unbekannten Situationen ist völlig normal und liegt in unseren Genen tief verankert.

Dieses natürliche Angstverhalten hat jedoch nichts mit einer Angststörung zu tun. Von Angststörungen wird in Fachkreisen dann gesprochen, wenn die Ängste nicht in Relation zu ihrem Auslöser stehen, also übertrieben oder unangebracht sind. Die Bereiche, in denen Angststörungen bei Kindern und Jugendlichen auftreten können, sind vielfältig. So gibt es Kinder, die eine Prüfungsangst entwickeln, andere wiederum entwickeln Ängste vor der Schule selbst, aber auch spezifische Phobien oder eine generalisierte Angststörung tritt bei Kindern nicht allzu selten auf.

Wie äußern sich die verschiedenen Formen von Angststörungen?

Meist entwickelt sich eine Angststörung schleichend über einen längeren Zeitraum und wird zunächst gar nicht als solche erkannt. Besonders die Schulangst, die Sozialphobie und die generalisierte Angststörung fallen meist erst sehr spät auf. So wird das Kind gerne als schüchtern und zurückhaltend abgestempelt, obwohl es in Wirklichkeit Angst in schulischen Situationen empfindet.

Die Schulangst

Zunächst äußerst sich die Schulangst meist nur dadurch, dass das Kind sich immer weniger am Unterricht beteiligt. Im weiteren Verlauf entwickeln sich auch körperliche Beschwerden, wie z.B. dass das Kind immer müde ist, morgens nicht aufstehen will oder sogar Durchfall und Schweißausbrüche vor jedem Schultag auftreten. Ab diesem Zeitpunkt dauert es meist nicht mehr lange, bis das Kind die Schule komplett verweigern (wollen) wird. Hier gilt es besonders für die Eltern, stets ein wachsames Auge auf die eigenen Kinder zu haben. Besonders dann, wenn Ihr Kind bisher immer gerne in die Schule gegangen ist und plötzlich die Schule verweigert, sollte gehandelt werden.

Sprechen Sie immer wieder mit Ihrem Kind, zeigen Sie ihm, dass es sich bei jeglichen Problemen an Sie wenden kann, Sie es verstehen und gemeinsam eine Lösung suchen. Einer der häufigsten Gründe für Schulangst ist das Mobbing unter Kindern. Auch unter Jugendlichen ist dies ein präsentes Thema. Häufig schämen sich die Kinder und Jugendlichen für ihre vermeintliche Schwäche, die ihnen durch andere Menschen suggeriert wird und trauen sich deshalb nicht, auf ihre Eltern zuzugehen. Umso wichtiger ist es, dass Sie das Gespräch mit ihrem Kind suchen, wenn Ihnen Verhaltensänderungen auffallen.

Die Sozialphobie

Neben der Schulangst wird auch die Sozialphobie häufig nicht rechtzeitig erkannt. Bei dieser Form der Angststörung ziehen sich die Kinder und Jugendlichen immer mehr zurück. Sie vermeiden jegliche sozialen Kontakte und haben im fortgeschrittenen Stadium massive Probleme im Alltag, die ohne Behandlung meist auch im Erwachsenenalter bestehen bleiben. Symptome sind hier eine gewollte und gezielte Isolation der eigenen Person, das Vermeiden jeglichen Kontaktes (Angst vor Telefonaten, Angst vor dem Einkaufen, Angst vor fremden oder sogar bekannten Menschen, …) zur Außenwelt und die Findung für Ausreden, warm soziale Aktionen gerade nicht ausgeübt werden können (Bsp.: ‚ Ich würde dich ja anrufen, aber mein Akku ist leer und ich finde mein Ladekabel gerade nicht.‘).

Die generalisierte Angststörung

Gerade die Sozialphobie kann sich recht schnell zu einer generalisierten Angststörung entwickeln. Bei dieser Form der Angststörungen haben die Betroffenen vor so ziemlich jeder Situation Angst – selbst vor denen, die sie in der Vergangenheit bereits mehrfach gemeistert haben. Die generalisierte Angststörung geht mit einem sehr geringen Selbstwertgefühl und dem Gefühl des Ausgeliefertseins bzw. dem Gefühl des vollkommenen Kontrollverlusts einher. Die Betroffenen haben keine Angst mehr vor gewissen Situationen, sondern tragen in jeder Sekunde ihres Lebens ein Angstgefühl mit sich herum, das sich nicht mehr zuordnen lässt.

Die generalisierte Angststörung löst gerade bei Kindern noch mehr Angst dadurch aus, dass sie eigentlich nicht wissen, wovor sie eigentlich Angst haben. Diese Ängste sind nicht rational zu begreifen und dadurch noch beängstigender – es entsteht in gewisser Weise eine Art Angst vor der Angst.

Wie kann Kindern und Jugendlichen mit Angststörungen geholfen werden?

Schenken Sie Ihrem Kind stets ein offenes Ohr und nehmen Sie Ihr Kind mit seinen Gefühlen und Sorgen ernst. Auch dann, wenn Sie das Problem Ihres Kindes nicht nachvollziehen können, sollten Sie sich Mühe geben, die Ängste und Sorgen des Kindes zu verstehen. Achten Sie auf Verhaltensänderungen und sprechen Sie Ihr Kind offen und ohne Vorwürfe darauf an.

Bieten Sie Ihrem Kind an, gemeinsam nach Lösungen zu suchen und ziehen Sie einen psychologischen Berater oder einen Psychotherapeuten hinzu, wenn Sie das Gefühl haben, dass hinter dem Verhalten Ihres Kindes mehr steckt als es den Anschein hat. Fachleute können gezielt das Selbstbewusstsein und das Selbstwertgefühl der Kinder und Jugendlichen steigern, die Ängste benennen, erklären und schlussendlich auflösen – je früher dies geschieht, desto besser ist es für die weitere Entwicklung Ihres Kindes.

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