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Emetophobie – Angst vor Erbrechen

28. Jan 2020 | Angst & Panik

Emetophobie ist eine Angststörung und gehört damit als spezifische Phobie zu den psychischen Erkrankungen. Emetophobie beschreibt die übermäßige Angst vor jeglicher Art des Erbrechens. Emetophobiker haben Angst und Panik davor, selbst zu erbrechen oder aber auch davor, dass andere Personen erbrechen könnten – und darüber hinaus, sich anzustecken. Personen, die an der Angststörung Emetophobie leiden, haben panische Angst vor Übelkeit und meiden daher alles, was eine Übelkeit und damit Erbrechen auslösen könnte.

Emetophobie – Angst vorm Erbrechen

Allein der Gedanke an Übelkeit oder ein Zeitungsartikel zur Magen-Darm-Welle setzt Angst- und Paniksymptome wie Schwindel, Herzrasen, Unruhe, Luftnot, Benommenheit oder Hitzewallungen (u.a.) frei. Im schlimmsten Falle erleiden Emetophobiker Todesängste. Der Teufelskreis der Angst liegt also nicht nur darin, Angst vor Übelkeit und Erbrechen zu haben und Dinge, die Übelkeit und Erbrechen auslösen könnten, zu meiden, sondern auch in der Angst vor der Wiederholung dieser Symptome. Erwartungsangst (Angst vor der Angst) begleitet Betroffene in ihrem Alltag, der daher nur noch mühevoll oder eingeschränkt bewältigt werden kann. Die Katastrophengedanken gehen allerdings noch weit über den Alltag hinaus, was bedeutet, dass Personen mit Emetophobie, der Angst vor dem Erbrechen, auch keine Lebensfreude mehr wahrnehmen können. Ob Konzerte, Urlaubsreisen, Restaurantbesuche, Kinobesuche oder Betriebsfeiern: Betroffene haben Angst vor sämtlichen Freizeitaktivitäten, zum Beispiel, weil sie schlechte hygienische Zustände befürchten oder keine öffentliche Toilette nutzen möchten. Die Lebensqualität wird so von Zeit zu Zeit immer weniger, die soziale Isolation kann folgen.

Emetophobie – Angststörung und Panikattacken

Personen, die unter Emetophobie, die Angst vor dem Erbrechen leiden, fühlen sich nicht einmal in ihren eigenen vier Wänden sicher. Das Familienleben ist für viele Betroffene eine Herausforderung oder unmöglich. Zum Beispiel, weil sie den Umgang mit Kindern oder anderen Personen meiden, die Erbrechen könnten. Auch kann eine Zwangsstörung (z.B. Hygienezwang) das Beschwerdebild erweitern. Dazu kommt, dass Emetphobiker Angst vor etwas lebenswichtigem haben: dem Essen. Deshalb wird Emetophobie auch gerne mit einer Essstörung verwechselt. Emetophobiker haben aber keine Angst, dick zu werden, sie haben Angst, etwas zu essen, was Übelkeit auslösen könnte. Neben dem Fakt, dass Essen lebenswichtig ist, gilt Essen in der heutigen Gesellschaft auch als ein Genuss und so ist es für Betroffene noch schwerer, am sozialen Leben teilzunehmen. Doch es muss gar nicht das Dinner mit Freunden sein. Selbst wenn Personen mit Emetophobie nur essen, weil sie es müssen, so bringt sie bereits das kleinste Geräusch aus dem Magen-Darm-Trakt aus dem Gleichgewicht, oben genannte Symptome nehmen ihren Lauf.

Emetophobie – Angst vorm Erbrechen besiegen

Menschen, die an Emetophobie, der Angst vor dem Erbrechen, leiden, stehen ständig unter Alarmbereitschaft. Diese Alarmbereitschaft setzt Körper und Psyche der Betroffenen so sehr unter Stress, dass der Organismus Stress und Hormone frei setzt, die die Symptome wie Schwindel, Herzrasen, Luftnot u.a. überhaupt erst produzieren können. Hilfe bei Emetophobie bedeutet, in den Teufelskreis der Angst einzugreifen und durch weniger Katastrophengedanken das Stressniveau von Körper und Seele niedrig zu halten, um so die Symptome zu lindern und zu besiegen. Vor meinem Studium war ich selbst betroffen, was mich befähigt, gute von schlechten Ratschlägen zu unterscheiden. Deshalb konnte ich mit Fachwissen und Selbsterfahrung ein realistisches Beratungskonzept entwickeln, dass mit umfassenden Skills die Lebenssituation verbessern kann. Sie können leicht in den Alltag integriert werden, führen nicht zur Überforderung und setzen nicht unter Druck. Das 8-Wochen-Programm ‚Ängste und Panikattacken‘ – endlich wieder beschwerdefrei leben – konnte nicht nur mir, sondern auch andere Betroffene zum Erfolg verhelfen. Weitere Infos und Feedbacks auch auf Instagram oder Facebook.

Warum Du es mit meinen Angeboten zu Beschwerdefreiheit, Stabilität, Lebensfreude und Glück schaffen kannst, obwohl Du schon so vieles erfolglos ausprobiert und die Hoffnung bereits aufgegeben hast? → Weil Du noch nie jemanden um Hilfe gebeten hast, der selbst Betroffener psychischer Erkrankungen war. Der deshalb gute von schlechten Ratschlägen unterscheiden kann. 

Meine 8-Wochen-Programme

Die Therapie-Programme sind eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, um mit wirksamen Skills, die leicht im Alltag umgesetzt werden können, den Teufelskreis psychischer Erkrankungen verlassen, Beschwerdefreiheit erreichen und die Lebenssituation verbessern zu können.

Die 8-Wochen-Programme sind Grundlage meiner Beratung und sie können wahlweise in Eigenbearbeitung (Selbsthilfe in Eigenregie), inkl. Onlineberatung (Mail oder Tel) oder inkl. Offlineberatung (persönliche Treffen) gebucht werden.

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